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LEIDER ABGESAGT: Kirschenhainfest 2017
am 2017-04-19 11:21:26

 

 

DAS KIRSCHENHAINFEST MUSSTE LEIDER ABGESAGT WERDEN UND

FINDET DAHER HEUTE NICHT STATT!

 

Anlässlich des 1000-Jahr-Jubiläums Österreichs 1996 haben japanische Partnergemeinden von Wiener Bezirken der Stadt Wien 1000 Kirschbäume als Symbol der österreichisch-japanischen Freundschaft gestiftet. In Erinnerung an die Pflanzung der letzten Bäume am 30. April 2002 findet jedes Jahr das "Kirschenhainfest" auf der Donauinsel statt. Auch heuer soll das Fest dazu beitragen, die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu vertiefen und viele Begegnungen zu ermöglichen. Sie sind dazu herzlich eingeladen!

Ort:
Donauinsel "Kirschenhain"
ca. 1,6 km nördlich der Nordbrücke (nahe der Jedleseer Brücke),
siehe Postkarte

Öffentlich zu erreichen mit der Autobuslinie 34A von der Haltestelle Floridsdorf (S-Bahn, U6) bis Jedlesee, Überfuhrstraße und anschließendem ca. 10-minütigem Fußweg über die Jedleseer Brücke

 

 

Weitere Programmpunkte ab 14.00 Uhr
◆ Japanische Teezeremonie ◆ Origami-Workshop (Papierfaltkunst) ◆ Kalligrafie-Workshop ◆ MANGA-Zeichnen und Buttonworkshop ◆ Go-Workshop und japanische Spiele ◆ Drachenbau-Workshop ◆ Asobijuku – Spielend Japan kennenlernen ◆ Kingyo Sukui (Goldfisch-Fangspiel) ◆ Kendama (Geschicklichkeitsspiel) ◆ u.v.m.


Sonstiges
Österreichisch-japanischer Imbiss (solange der Vorrat reicht)
Ausstellung von Koinobori (Karpfenbanner), Reiseinformationen über Japan usw.

 

Bei Schlechtwetter wird das Fest ohne Benachrichtigung abgesagt!
 
Veranstalter
Bezirksvorstehung Floridsdorf (Wien 21), MA 49 - Forstbetrieb der Stadt Wien, Japanische Botschaft
 
 
finden Sie hier als PDF-Datei in deutscher und japanischer Sprache

 

zuletzt geändert am 2017-04-23 16:05:18



Herzliche Einladung zur nächsten Veranstaltung der Gold Ribbon Kampagne Austria 2017
am 2017-03-31 09:48:49

 

Die nächste Darbietung die Sie im Rahmen der österreichischen Gold Ribbon Kampagne, mit dem Ziel krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene zu unterstützen und das Bewusstsein für die Betroffenen zu schärfen, ist ein Interkulturelles Event auf höchstem Niveau. Menschen aus Korea, Costa Rica, Österreich, Ungarn, Australien und Kroatien - alle machen mit!

UNESCO Club Vienna veranstalter in Zusammenarbeit mit PAN, der Kampfkunstschule DOJANG Wien und dem Koreakulturhaus Österreich die Uraufführung der "Reise des Kriegers" angelehnt an das Motto der diesjährigen Gold Ribbon Kampagne "Warriors and Angels". Erzählt wird die Reise mit Hilfe von Bildern, gesprochenen Texten und der Vorführung von Kampfkunstchoreographien zur musikalischen Grundlage des Arirang, einem koreanischen Volkslied, das in ganz Korea gesungen, die koranische Seele wie kaum ein anderes kulturelles Gut verkörpert und identitätsstiftend ist, für alle ethnischen Koreaner auf der ganzen Welt.

Die musikalische Begleitung übernehmen Sujing Bea, Sopran und Lee-Huy Won, am Klavier.

Das Koreakulturhaus Österreich wurde zur gemeinnützigen und kulturell interagierenden Verwendung am 3. Mai 2012 eingeweiht mit Anstoß des damaligen UN-Generalsekretär Ban-Ki-Moon unter anderem als Plattform interkultureller Zusammenkunft und zum Austausch von Kunst, Kultur und Politik.

Lassen Sie sich dieses kulturelle Ereignis nicht entgehen, lernen Sie die koreanische Seele kennen, erlernen Sie entspannende Atemtechniken, feiern Sie kulturelle Vielfalt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.  Alle Einnahmen kommen ausschließlich Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugute, die an Krebs erkrankt sind.

Das ausführliche Programm mit weiteren Informationen zu der Veranstaltung und dem Veranstaltungsort finden Sie hier.

Herzlichst Ihr PAN-Team

 

 

zuletzt geändert am 2017-04-23 16:04:13



Kostenfreie Impulsvortragsreihe „Wie Krisen und Sinnfragen unsere Gesundheit beeinflussen“
am 2017-02-21 10:44:15

 

Das SDS Gesundheitszentrum am St. Josef Krankenhaus lädt Sie herzlich ein, zu den Impulsvorträgen und Orientierungsangeboten für Menschen mit schwerer Krankheit und deren Angehörigen.

 

Starttermin der Vortragsreihe ,,Wie Krisen und Sinnfragen unsere Gesundheit beeinflussen" ist

 

Mittwoch, den 1. März,// 17:30 Uhr - 19:15 Uhr

im Salvatorsaal, St. Josef-KH

 

Die Referenten Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker und Konfliktberater, und Manuela Straub, DGKS, Supervisorin und Coach, informieren, was Patient/innen und ihre Angehörigen bei einer schweren oder chronischen Krankheit unterstützen kann. Sie wollen mit ihnen zu folgenden Themen ins Gespräch kommen:

  • Was kann mich, meine Partnerschaft, meine Familie jetzt entlasten?
  • Welche Faktoren unterstützen mich, um wieder gesund zu werden?
  • Welche Rolle spielen Aspekte psychosozialer und spiritueller Gesundheit?
  • Wie lässt sich die Gesundheit in der ganzen Familie fördern?
  • Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote machen jetzt Sinn?

 

Die Veranstaltung möchte eine grundsätzliche Orientierung für Menschen bei schwerer Krankheit und für deren Angehörige bieten. Der Schwerpunkt liegt nicht auf medizinisch-pflegerischen Fragen.

 

In dieser Vortragsreihe sind drei weitere Termine vorgesehen jeweils am Mittwoch den:

- 19.04.2017
- 17.05.2017
- 21.06.2017

von 17:30 bis 19:15 Uhr.

 

Die Termine sind so organisiert, dass zunächst ein Impulsvortrag und im Anschluss daran moderierte Gesprächsgruppen stattfinden. Es können sowohl alle vier als auch nur einzelne Termine wahrgenommen werden.

Die rechtzeitige Anmeldung würde uns sehr dabei helfen, die Gesprächsgruppen für Sie gut zu organisieren. Der vollständige Programm-Flyer steht hier für Sie als PDF-Datei zum Download bereit.
 

Wir freuen uns Sie auf diese tolle Veranstaltung hinweisen zu dürfen.

Ihr PAN-Team.

 

 

 

 

 

 

zuletzt geändert am 2017-03-01 18:03:00



Auktionsabend zugunsten junger KrebspatientInnen und deren Familien im Dorotheum
am 2017-02-16 12:50:55

 

Am 08. März 2017 veranstaltet PAN, in Zusammenarbeit mit dem Palais Dorotheum Wien und internationalen KünstlerInnen eine Charity-Kunstauktion für junge Menschen mit Krebs.

 

Der Empfang zur Charity-Kunstauktion beginnt am Mittwoch, den 08. März 2017, um 18:00 Uhr. 

Die Auktion eröffnet um 19:00 Uhr. 

 

Es erwarten Sie Werke von:

Johannes Angerbauer-Goldhoff
Sophie Catrin Berger
Daniel Hilgert
Paul Landerl
Peter Florian
Faek Rasul
David Frank
Vivien Kabar
Edith Szluzanski-Mattes
Gabrielle Mittendorfer
Eva Verhnjak
Wolfgang Pavlik
Martin Schnur
Mario Tomas
Manfred Kielnhofer
Susanne Kortan-Gimbl 
Manfred Weber-Wien
Maximilian Gottschlich
Nicolaus Moser
Werner Horvath
Vlado Perkovic
Waltraud Gartner
Zdravko Nikolov Palazov

 

Zahlreiche KünstlerInnen haben ihre Arbeiten für diesen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Der Erlös der Versteigerung fließt komplett in PAN Projekte für junge Familien mit Krebs. Zu besichtigen sind die Kunstwerke bereits ab 2. März in der Dorotheergasse 17 in 1010 Wien sowie unter www.dorotheum.com, wo auch Vorgebote abgegeben werden können.

Den ausführlichen Katalog mit allen KünstlerInnen und ihren Beiträgen finden hier als pdf-Datei zum download.

Wie laden wir hiermit alle Interessierten herzlich zu diesem kunstvollen Abend für den guten Zweck ein!

 

 

 

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:13



Welt Krebs Tag vom 03. Februar 2017
am 2017-02-12 14:02:18

 

WELT KREBS TAG 2017

 

2017 wird die „Gold Ribbon Kampagne Österreich - Warriors and Angels" ganzjährig Aktivitäten organisieren und unterstützen, die die Aufmerksamkeit für Jugendliche und junge Erwachsene, welche an Neoplasie erkrankt sind, erhöhen.

Der Welt Krebs Tag ist die einzige Initiative, welche es möglich macht, dass sich die ganze Welt vereinigt, um die Wahrnehmung der Krankheit Krebs auf positive und inspirierende Weise zu erhöhen. Der Welt Krebs Tag wird koordiniert von der UICC (Internationale Vereinigung gegen Krebs) und trägt dieses Jahr das Motto „Wir können. Ich kann“. http://www.uicc.org/convening/world-cancer-day  

Bei der IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation) - Welt-Krebs-Veranstaltung, am 3. Februar 2017, im Internationalen Zentrum Wien nahmen die „Krebs-Botschafter“ Ihre königliche Hoheit Prinzessin Dina Mired von Jordanien, Ihre Exzellenz die First Lady von Belize, Frau Kim Simplis Barrow, Herr Amadou Diarra von der Internationalen Vereinigung der Arzneimittelhersteller und Verbände sowie Repräsentanten der ständigen Vertretung des IAEA und geladene Gäste wie Laura Kamhuber in ihrer Funktion als Jugend-Botschafterin der „Goldenes Band Kampagne“ Österreich.

     

Darüber hinaus genossen wir das Privileg, mit SUPERAR zusammenzuarbeiten, welche das Event mit der Darbietung „Liebe die Menschen“ gesungen von einem 50 Mitglieder starken Kinderchor unter der Leitung des Musikalische Direktors Icochea Icochea bereicherten.

 

Laura Kamhuber unterschreibt das "Certificates of Appreciation" als Anerkennung an die Performance des Kinderchores des SUPERAR

In der Fotogallerie des IAEA World Cancer Day 2017 finden Sie viele weitere Eindrücke

dieser Veranstaltung. Außerdem können Sie hier noch einen etwas ausführlicheren

Artikel in englischer Sprache als pdf downloaden. 

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ENGLISH VERSION:

WORLD CANCER DAY 2017

 

Throughout 2017 the Gold Ribbon Campaign Austria "Warriors and Angels" will organize as well as support awareness raising activities for youth and young adults with Neoplasia.

World Cancer Day is the single initiative under which the world can unite to raise the profile of cancer in a positive and inspiring way. Coordinated by UICC, World Cancer Day took place this year under the tagline ‘We can. I can.’ http://www.uicc.org/convening/world-cancer-day

On 3 February 2017, the IAEA World Cancer Event at the Vienna International Centre included cancer advocates Her Royal Highness Princess Dina Mired of Jordan, Her Excellency the First Lady of Belize Ms. Kim Simplis Barrow, Mr. Amadou Diarra of the International Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations as well as Representatives of Permanent Missions to the IAEA and invited guests including Laura Kamhuber Youth Ambassador for the “Gold Ribbon Campaign Austria.

Furthermore, we were privileged to collaborate with SUPERAR to open the Event with the performance of “Love People” by a 50 member children’s choir under the direction of Andy Icochea Icochea, Musical Director.

zuletzt geändert am 2017-04-20 18:53:46



Die Angebote ganzheitlicher Betreuung am St. Josef Krankenhaus beeindrucken PAN
am 2017-02-03 14:08:22

 

Der Schock einer Krebsdiagnose ist nicht leicht zu verkraften. Das Team des St. Josef-Krankenhauses bemüht sich sehr, Sie in dieser belastenden Situation optimal zu betreuen und bei der Bewältigung der Erkrankung zu unterstützen.


Aktuelle Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Umwelteinflüsse, Lebensweise und soziale Erfahrungen die Entstehung von Krebs begünstigen. Sie bestätigen auch, wie wichtig es ist, dass die Betroffenen an ihrer Krankheitsbewältigung aktiv mitwirken. Wir haben dieses Wissen zum Anlass genommen, um onkologische Begleitangebote zu entwickeln. Wir empfehlen Ihnen, diese als Ergänzung zu den medizinischen Therapien zu nutzen. Die Angebote helfen Ihnen, die belastenden Erfahrungen und Gefühle, die Ihre Erkrankung mit sich bringt, besser zu verarbeiten.

In dieser Broschüre finden Sie alle Begleitangebote des SDS Gesundheitszentrum am St. Josef Krankenhaus von Februar bis August 2017. Schauen Sie hinein - es lohnt sich.

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:20



Laura Kamhuber als Botschafterin für PAN und UNESCO Gold Ribbon Campaign
am 2017-01-29 19:15:56

Österreicherin Laura Kamhuber war eine von 10 Junginterpreten weltweit bei einem Songprojekt involviert, das zugunsten Child 4 Child das Lied - We are one - aufgenommen hat, dessen Einnahmen der internationalen Kinderkrebshilfe zu Gute kommen. "Child4Child is the first international awareness campaign bringing together childhood cancer advocacy groups, parents’ groups, and survivors’ groups from around the world to work literally “in harmony” together to remind the world that even one death from childhood cancer is too many."- sagt Fran Wright von UNESCO Club Vienna.

In January 2017 Laura was designated as Youth Ambassador for the Gold Ribbon Campaign Austria “Warriors and Angels”, a collaboration established between the UNESCO Club Vienna and PAN Austria.

Laura’s Version von “I Will Always Love You” sorgte schon überall auf der Welt für Schlagzeilen und gehört zu den erfolgreiches Video von allen The Voice –Staffeln in allen Ländern der Welt. Als Youth Ambassador von PAN und UNESCO for the Gold Ribbon Campaign Austria Laura wird ihre Stimme für besondere Bedürfniße von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erheben. Hier können Sie noch mehr über Laura nachlesen.

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:26



Das Welt Museum Wien über die 1000 Kraniche der Noriko Mafune-Bachinger
am 2017-01-09 19:05:39

 

Lesen Sie hier den kompletten Artikel im Original direkt auf der Homeoage des Weltmuseum Wien

 

 

Der nächste Workshop, in welchem man lernen kann, wie man Pandas faltet, findet am 15.01.2017 statt - Für geneuere Informationen klicken Sie bitte hier.

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:37:35



Kampfkunstschule DOJANG unterstützt PAN
am 2017-01-08 16:24:00

KAMPFKUNSTSCHULE DOJANG

Die "Kampfkunstschule DOJANG Wien" (ZVR-Zahl: 445694967) wurde in Dezember 2006 mit Sitz in Wien als nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein gegründet. Zu den Hauptzielen der Kampfkunstschule DOJANG gehört der Unterricht  verschiedener Kampfkünste und deren Werte zum Zwecke der Charakterbildung und zur Förderung von Gesundheit und von Freizeit- und Breitensport. 

Ein zentrales Anliegen der Kampkunstschule DOJANG ist - neben dem Erhalt und Unterweisung geistiger und philosophischer Traditionen aus dem asiatischen Raum zur Bildung des Charakters und zur Förderung des disziplinierten Denkens und Handelns - auch eine Brücke zur Modernen, zu anderen geistigen, spirituellen, wissenschaftlichen und philosophischen Lehren und zu anderen Künsten zu schlagen. Fernab von Purismus und Dogmatismus sollen Aufgeklärtheit und Tradition eine harmonische Einheit bilden, aus der nicht nur Toleranz, sondern Akzeptanz hervorgehen soll. 

Das Spektrum der Kampfkünste in DOJANG Schule umfasst daher von den klassisch geprägten und zugleich eklektischen Künsten des Jung Do Mu Sul bis hin zu modernen Kampfkünsten wie Taekwondo. Diese Vielfalt ermöglicht einen Einstieg in die Welt der Kampfkünste auf den verschiedensten Ebenen. Gemeinsam ist jedoch das Ziel, eine ausgewogene Ausbildung von Körper und Geist anzubieten. Alle, die von PAN in DOJANG Schule kommen erhalten besondere Konditionen. Anfrage über office@pan-austria.org

http://www.dojang.at/ 

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:35



Das war der 1. Tag der Informierten PatientInnen
am 2016-11-18 19:57:12

Informierte PatientInnen

Die Zukunft gehört patientenorientierter Behandlung und Forschung

14. November 2016, 17.00 – 20.00 Uhr, AKH Wien – Hörsaal 1, Ebene 7

In einer österreichisch-schweizerischen Koproduktion entstand die Idee eines Informierten Patientinnen Tags, das zum ersten Mal in Wiener AKH abgehalten wurde. Man spannte den Bogen von der Präzisionsmedizin über die Onkologische Rehabilitation bis hin zu neuen elektronischen „Tools“ für Patienten. Auch der sorgsame Umgang mit Patientendaten wurde genauso behandelt wie die Bedeutung der Kommunikation zwischen Medizinischen Fachpersonal und Patienten.

FOTOGALERIE HIER   - Fotografie Sabine Gruber

Die Veranstaltung ist eine Initiative von PAN, dem Verein für jugendliche und Junge Erwachsene mit Onkologischen Erkrankungen in Kooperation mit dem Comprehensive Cancer Center, Patientube® Schweiz und UNESCO Club Vienna umgesetzt wurde. Durch das Programm führte souverän Mag. Christine LECHNER.

Prof. Dr. Christoph ZIELINSKI eröffnete die Veranstaltung. Einer der führenden Krebsspezialisten Österreichs und einer, der nicht nur die Kommunikation mit Medienvertretern exzellent beherrscht, sondern auch stets seinen Patienten schwierige Fragen gut und verständlich erklären kann, stellte das zukünftige Zentrum für Präcisionsmedizin vor.  Professor Zielinski ist Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin I im AKH Wien und er leitet auch das Comprehensive Cancer Center Vienna – eine Institution, in der auf einzigartige Weise Behandlung, Erforschung und Lehre zum Thema Krebserkrankungen vernetzt sind.

Prof. Dr. Richard CREVENNA gilt in Österreich als ein Wegbereiter der Onkologischen Rehabilitation und er gehört international zu den ersten Medizinern, die die Effekte moderaten Trainings bei onkologischen Patienten untersucht haben. Prof. Crevenna stellte die Ambulanz für onkologische Rehabilitation und ein neues Projekt, der noch in der Entwicklung ist: Übergang von Kinder- in Erwachsenennachsorge nach Krebserkrankungen vors – ein Gebiet, wo noch viele Chancen für Patienten liegen.

Prof. Dr. Ernst HAFEN kam aus der Schweiz, genauer von der ETH Zürich. Und begeisterte mit seinem Vortrag über Datengesellschaften, die allen Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen, damit sie selbst ihre Daten verwalten und nutzen können. Prof. Hafen beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Frage der Nutzung von Gesundheitsdaten. Als Biologe arbeitet Professor Hafen am Institut für Molekulare Systembiologie Eidgenössischen Technischen Hochschule, kurz ETH, in Zürich und er wurde erst vor kurzem vom Gottlieb Duttweiler Institut unter den einflussreichsten zeitgenössischen Denkern im deutschsprachigen Raum eingestuft. Seine und unsere Sorge ist, wenn wir nichts dagegen tun, werden Google bzw. andere Großkonzerne unsere Daten verwalten und damit viel Geld verdienen, abgesehen von der Gefahr, dass solche Daten von unschätzbarem Wert sind und dann leicht für wirtschaftliche Interessen, aber durchaus auch gegen uns verwendet werden können. PAN kann gar nicht genug betonen, wie wichtig dieses Thema ist und dass es uns alle etwas angeht!

Rudi KLAUSNITZER ist nicht nur Experte in Fragen der Medien, er ist unter anderem Mitbegründer und Initiator des Erfolgssenders Ö3. Herr  Klausnitzer ist heute Medienberater und war Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Wien. Sein Buch „Das Ende des Zufalls“ gilt als eines der wichtigsten populärwissenschaftlichen Bücher zum Thema „Big Data“ und zeigt, wie die globale Datensammlung und Vernetzung in der modernen Welt unser Leben beeinflusst.  Herr  Klausnitzer stellte die neue Plattform MoPS vor, eine Online Plattform für das Nebenwirkungsmanagement bei chronischen Erkrankungen. Mit der MoPS App, die bald erhältlich sein wird können die Betroffenen sicher Selbsthilfemethoden zu Hause unter App Anleitung anwenden. Die App wird auch in den klinischen Studien als Erleichterung für die Patienten zum Einsatz kommen.

Doris MAYER ist Schauspielerin und Schriftstellerin. Sie spielte unter anderem Schauspielhaus Graz, am Theater in der Josefstadt oder am Volkstheater hier in Wien. Sie wirkte in Fernsehproduktionen mit und schrieb Bücher für Kinder und Erwachsene. Sie Erfreute uns am Ende des ersten Teiles mit der Lesung über Ihren rauchenden Kater aus der Textreihe „Namenlos“.

Andrea HOFMANN-RINDERKNECHT ist gebürtige Salzburgerin, lebt und arbeitet in der Schweiz. Als Psychologin setzt sich Andrea Hofmann-Rinderknecht seit Beginn ihrer Berufslaufbahn für die Anliegen von Patientinnen und Patienten ein, u.a. leitet sie das Patientenforum Schweiz. 2015 schuf Andrea Hofmann-Rinderknecht das neue, Videobasierte Kommunikationsinstrument www.patientube.com Dort können Patienten, Ärzte und Angehörige ihre Geschichte teilen und sich so gegenseitig helfen und nicht mehr alleine fühlen. Nach Youtube Vorbild, nur eben für chronisch kranke, schuf Hofmann-Rinderknecht eine 24/7 Kommunikationsmöglichkeit und ein einfaches und tolles Lerntool für alle. Besuchen Sie patientube® und laden Sie Ihre Geschichte hoch! Damit kann vielen geholfen werden.

Prof. Dr. Ursula SURY kam zu uns von der Hochschule Luzern, sie ist dort Vizedirektorin. Als Juristin befasst sich Frau Prof. Sury bereits seit Anfang ihrer beruflichen Laufbahn mit dem Thema Datenschutz, unter anderem war sie Datenschutz-Beauftragte im Kanton Wallis. Prof. Sury hielt einen spannenden Vortrag und machte uns darauf aufmerksam, wie wichtig unsere Daten, insbesondere Gesundheitsdaten sind, wie leicht sie missbraucht werden können und was wir tun können, um das zu verhindern.

Prof. Dr. Maximilian GOTTSCHLICH ist einer der führenden Kommunikationswissenschafter in Österreich: Er lehrt auch nach seiner Emeritierung im Jahr 20I3 an der Uni Wien Kommunikationswissenschaft, wobei ihm der Schwerpunkt der Kommunikations-und Medienethik sehr wichtig ist. In medizinischen Kreisen ist Prof. Gottschlich bekannt durch sein Buch „Medizin und Mitgefühl: die heilsame Kraft empathischer Kommunikation“. Er ließ kein Zweifel daran, wie wichtig die heilende Kraft der einfühlsamen Kommunikation ist und dass diese, trotz aller elektronischen Hilfsmitteln, noch immer die wichtigste Form der  Kommunikation zwischen Gesundheitspersonal und den Patienten ist.

Mag. Brigitte MAGNET ist Mutter eines jungen PAN Mitglieds, der uns letztes Jahr leider verlassen musste. Kathryn Magnet hat ein Blog über Ihre Krebserkrankung geschrieben und wollte daraus unbedingt ein Buch machen. Das hat sie leider nicht mehr erleben können und ihre Mutter hat Kathryns Vermächtnis jetzt eingelöst und das Buch, das wirklich etwas Besonderes ist mit ihren Erfahrungen ergänzt. Die Lesung hat alle Herzen berührt. Das Buch „Kirschhäubchen“ können Sie auf PAN unter http://www.pan-austria.org/site/index.php?c=ansicht2&module=infomaterial bestellen.

Die gleiche Veranstaltung findet am 24. Januar 2017 in Zürich statt.

Anschließend standen 14 auserwählte TOP Experten für jede Krebsart für Fragen zur Verfügung. Leider nützen zu wenige Interessierte diese tolle kostenlose Chance mit den besten experten des Landes zu reden. Sehr schade.

Download Programm

                     

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:44



PAN möchte Sie auf die sehr interessante Ausstellung SOCIAL GOLD – NO NAME der Künstler J. ANGERBAUER-GOLDHOFF -KOLLEKTIV NN - biZZikletten aufmerksam machen
am 2016-10-18 14:15:00

Herzliche Einladung zur

Eröffnung der Ausstellung 

 

SOCIAL GOLD – NO NAME

J. ANGERBAUER-GOLDHOFF -KOLLEKTIV NN - biZZikletten

 

am Donnerstag, 03. November 2016, 19:00,  in der Galerie der Vereinigung Kunstschaffender OÖ bvoö

 

Ausstellungsdauer von 04. – 23. November

zuletzt geändert am 2016-11-07 14:55:35



Sie sind eingeladen am 26.10.2016 zu der Veranstaltung: Kultur verbindet die Welt - ein Japantag im GO7
am 2016-10-17 14:26:26

    

Am 26.10.2016 können Sie in Wien japanische Kunst und Kultur live erleben! Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm für Menschen allen Alters. So können Sie zum Beispiel die Kunst des Blumensteckens - Ikebana - erleben, die Kulissen für ein Origami-Theater mitgestalten, Ocha - Teekunst für den Alltag kennenlernen und vieles mehr. 

Die Veranstaltung findet statt am

 

26.10.2016, von 10:00 Uhr - 16:30 Uhr in der

Mariahilferstr. 82, 1070 Wien

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie an diesem Tag mitmachen möchten, entnehmen Sie bitte alle weiteren Informationen zu Anmeldung, Eintritt und dem genauen Programmablauf der Broschüre, die Sie unter nachfolgendem Link finden:

Broschüre Programm und Anmeldung

 

 

 

 

zuletzt geändert am 2016-10-26 15:51:47



EINLADUNG der SHG Darmkrebs zu 2 Veranstaltungen
am 2016-10-11 16:37:17

                 

I.

Wir würden uns sehr freuen wenn wir Sie beim nächsten Treffen der Selbsthilfe Darmkrebs zahlreich begrüßen dürften.

Dieses Treffen ist sowohl für Patienten, Angehörige als auch Interessierte. Alle Menschen sind herzlich willkommen!

 

Am Freitag den 21.10.2016

um 16:00 Uhr

Wilhelminenspital, Pavillon 23, 2. Stock

Seminarraum der 1. Med. Abteilung, Zentrum für Onkologie u. Hämatologie

1160 Wien, Montleartstraße 37,

 

wird OA. Dr. Stefan Brugger, Facharzt für Innere Medizin und Hämato-Onkologie Im Wilhelminenspital referieren, über klinische Unterschiede zwischen linksseitigem und rechtsseitigem Dickdarmkrebs.

zur kompletten Broschüre

 

II.

Als weiteren Höhepunkt, erlauben wir uns Sie einzuladen, zur Benefiz-Matinee zugunsten der Selbsthilfe Darmkrebs. Sie dürfen sich freuen auf eine Lesung mit dem Titel "Die Frau von Pollak - oder Wie mein Vater jüdische Witze erzählte", von und mit Miguel Herz-Kestranek.

Diese wird stattfinden am

 

Sonntag, den 20.11.2016

um 11:00 Uhr

im Hotel Hilton Vienna Klimt Ballsaal, Am Stadtpark 1, 1030 Wien

 


Wir würden mit Ihnen gerne einen heiteren Vormittag verbringen und dabei TV- und Theaterstar sowie Buchautor Miguel Herz-Kestranek lauschen, wie er uns mit  Lächeln und leiser Wehmut in seinem letzten Buch auf Spurensuche in die Vergangenheit entführt, in eine fast vergessene Kultur aus verlorenen Zeiten

Im Anschluss erwartet Sie ein exklusiver Sonntags.Brunch.

Alle Informationen zur Kartenbestellung, Preisen und dem genauen Programmablauf entnehmen Sie bitte den hier beigefügten Broschüren.

Einladung und Programm

Kartenbestellung

zuletzt geändert am 2016-10-26 15:52:12



EINLADUNG: Top-Experten erklären neueste wissenschaftliche Errungenschaften
am 2016-09-29 17:37:07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die elektronische Verarbeitung von PatientInnendaten spielt heute eine wichtige Rolle bei der Behandlung aber auch bei der Erforschung von Krebserkrankungen. Dennoch ist das Thema höchst umstritten und hat seit der Einführung des digitalen Datenmanagements zu Verunsicherung unter PatientInnen, aber auch ÄrztInnen geführt.

Das Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien setzt sich für die patientenorientierte Behandlung und Forschung ein und hat daher, in Kooperation mit PAN Austria (das sind wir!) und patientube.com Schweiz, die gleichnamige Vortragsreihe ins Leben gerufen, die einmal jährlich ein aktuelles Thema aufgreift.

Der Informationsabend „Wie werde ich zur kompetenten PatientIn?" behandelt den Nutzen, den ein richtiger Umgang mit krankheitsbezogenen elektronischen Informationen bringt und weist auf die Risiken hin, die in der digitalen Welt zu beachten sind.

Nach einem allgemeinen Teil, der sich mit dem Umgang mit medizinischen Daten und den neuesten Hilfsangeboten auseinandersetzt, bietet das Programm parallel Informationen der Top-Experten zu unterschiedlichen Krebserkrankungen.

Das CCC lädt Sie ganz herzlich zu diesem Informationsabend ein und freut sich auf einen regen Austausch.

Eintritt ist frei. 

Programm Download

zuletzt geändert am 2016-11-16 13:07:13



UNESCO Club VIENNA und PAN
am 2016-09-07 17:04:13

Warum ist es wichtig, auf Krebs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam zu machen?

Sowohl Ärzte als auch das Gesundheitssystem sehen Krebs eher als eine Krankheit bei älteren Menschen. Bei Kindern und Jugendlichen wird die Diagnose oft zu spät gestellt, um eine vollständige Genesung zu erreichen.

In Österreich sind die Ärzte durch die Kinderkrebsforschung am St. Anna Kinderspital sensibilisiert, die Symptome für Krebs bei Kindern früh zu erkennen. Resultat ist eine hohe Rate erfolgreicher Eingriffe.

Für jugendliche Patienten sind – in Abstimmung mit ihnen - Persönlichkeit, Selbstwertgefühl und individueller Lebensstil und der Bedarf an psycho-sozialer Unterstützung in der Behandlungsstrategie zu berücksichtigen.

 

Gold Ribbon Campaign Austria

 1997 startete eine Gruppe von Eltern in den Vereinigten Staaten die Diskussion über die Notwendigkeit eines universellen Symboles, für die Bemühungen, Todesraten und Behinderungen durch Kinderkrebs zu minimieren. Sie wählten eine Goldene Schleife („Gold Ribbon“). Viele Organisationen unterstützen Gold Ribbon im Kampf gegen Kinderkrebs.

 

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens finden 2017 unter dem Dach des UNESCO Club Vienna eine breit angelegte Kampagne mit Fokus auf die Patientenvertretung Jugendlicher und junger Erwachsener mit Neoplasie sowie fund-raising Aktivitäten unter Beteiligung zahlreicher Organisationen statt.

Warriors and Angels

Gold Ribbon Campaign Austria

        20 Year Anniversary 1997-2017

Alleine können wir einen unterschied machen.

Zusammen können wir verändern.

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:37:50



Tumore der Bauchspeicheldrüse - Seminar für PatientInnen und Angehörige
am 2016-08-25 10:10:48

Die Selbsthilfegruppe Pankreaskarzinom  http://www.selbsthilfe-pankreaskarzinom.at/ organisiert am 21.10.2016 ein PatientInnen und Angehörigen Seminar im "LOFFICE" in Wien. Unter dem Motto des diesjährigen Welt-Pankreaskrebstages "Gemeinsam sind wir stärker" geben ExpertenInnen des Comprehensive Cancer Center Vienna unter der Schirmherrschafft von Frau Professor Gabriela Kornek, Ärztliche Direktorin des AKH Wien und Präsidentin von "Leben mit Krebs", neueste Informationen über die Behandlung und das Leben mit Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Download Folder

 

zuletzt geändert am 2016-10-26 15:52:25



Save the Date: 14. November 2016
am 2016-07-28 16:32:02

Das Programm:
„Die Zukunft liegt in patientenorientierter Behandlung und Forschung“

Der Abend steht unter dem Motto:
"Wie werde ich ein kompetenter Patient?"

Die elektronische Verarbeitung von PatientInnendaten spielt heute eine wichtige Rolle bei der Behandlung aber auch bei der Erforschung von Krebserkrankungen. Dennoch ist das Thema höchst umstritten und hat seit der Einführung des digitalen Datenmanagements zu Verunsicherung unter PatientInnen, aber auch ÄrztInnen geführt.

Das Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien setzt sich für die patientenorientierte Behandlung und Forschung ein und hat daher, in Kooperation mit PAN Austria (das sind wir!) und patientube.com Schweiz, die gleichnamige Vortragsreihe ins Leben gerufen, die einmal jährlich ein aktuelles Thema aufgreift.

Der Informationsabend „Wie werde ich zur kompetenten PatientIn?" behandelt den Nutzen, den ein richtiger Umgang mit krankheitsbezogenen elektronischen Informationen bringt und weist auf die Risiken hin, die in der digitalen Welt zu beachten sind.

Nach einem allgemeinen Teil, der sich mit dem Umgang mit medizinischen Daten und den neuesten Hilfsangeboten auseinandersetzt, bietet das Programm parallel Informationen der Top-Experten zu unterschiedlichen Krebserkrankungen.

Das CCC lädt Sie ganz herzlich zu diesem Informationsabend ein und freut sich auf einen regen Austausch. 

Program Download folgt demnächst hier.

zuletzt geändert am 2016-10-26 15:52:41



Spiele Tag in MGC Wien - Noriko faltet Origami für PAN
am 2016-06-22 10:13:39

Lernen Sie Vielfalt der alten japanischen Kunst des Papierfaltens ORIGAMI kennen.
Bunte Blumen, liebe Tiere, hubsche Schachteln, alles aus Papier! Sie finden sicher etwas besonders für sich oder einzigartige Geschenke für Ihre Lieben. Sie können auch selbst Einige Figuren probieren.

Origami-Flohmarkt, Workshop und Demonstration beim ViennaCON von Spiele Club Österreich (www.spieleclub.at) Sa., 25.6.-.6.2016 9:00-19:00 im MGC Wien (www.mgcwien.at), 3., Modecenterstraße 22So., 26

zuletzt geändert am 2016-07-16 19:05:45



Kirschhäubchen - Katrins Buch ist da
am 2016-06-19 16:14:17

Katrins Buch

von Natalija Frank

 

Katrin hatte so viel mit uns vor und wir mit ihr. Leider kam uns der Tod dazwischen. 

Ich habe Katrin bei einem unserer Treffen kennengelernt. Sie kam und anfangs schien sie nur zuzuhören, sagte nicht viel. Ich dachte wieder einmal: OMG, so ein junger Mensch, das ist so unfair…

Aber das hilft nicht. Wir von PAN glauben fest daran, dass es helfen kann, wenn wir Geld für eine unabhängige Forschung sammeln können. Eine Forschung, deren Richtung von keiner Interessengruppe vorgegeben wird. UND in der Zwischenzeit zu versuchen, dort zu helfen, wo jungen Betroffenen und ihre Angehörigen Hilfe brauchen.

Katrin erzählte uns, dass sie einen Blog schreibe. Das fanden wir toll, hilft es doch anderen in ähnlichen Situationen, sich nicht gar so alleine zu fühlen.

Ihren Wunsch, eine Spur zu hinterlassen, hat jetzt Ihre Mutter erfüllt und das Buch "Kirschhäubchen" fertiggeschrieben. Es ist Kathrins Vermächtnis. 
Ich habe es in einem Atemzug gelesen. Meine Nachbarin im Flugzeug war ganz bestürzt, weil sie dachte, sie müsse mir irgendwie helfen - so berührend ist es.

Katrin prägte darin das Unwort des Jahres: DIE RAUMFORDERUNG! Ich bin ganz bei ihr. Genau so bei ihr bin ich, wenn sie darüber schreibt, wie ihr diese „Kampf gegen Krebs“-Attitüde gegen den Strich geht. Weil Kampf an Krieg erinnert und dort gibt es keine Gewinner. Krieg ist IMMER negativ.

Ich habe viele Patienten bisher betreut, habe auch einige ihrer Bücher zum Thema gelesen, aber das hier ist mit Abstand das Beste. Und die Sicht auf die Dinge, mit den Augen ihrer Mutter Brigitte, hat mich, wo ich selbst Mutter bin, ganz besonders mitfühlen lassen.

Kathrin hat dieses Kleid des Lebens hier bei uns viel zu schnell ausziehen müssen, aber ich bin mir ganz sicher, dass irgendwo ein neues, vielleicht ein noch viel schöneres Kleid, auf sie wartet.

Ein Link zu Kirschhäubchen FB Seite finden Sie hier.

http://www.kirschhaeubchen.at/bestellung/

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:51



Morbus Hodgkin: Patienten Botschafter gesucht
am 2016-06-16 07:50:49

In Zusammenarbeit mit einem internationalen Pharmazieunternehmen sucht Snow Global (http://snow-companies.com) Patienten, die bereit wären, über Ihre Erfahrungen mit Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom) zusprechen. Ziel dieser Initiative ist es, eine Gruppe von (ehemaligen) Patienten zusammen zu stellen, die ihre persoenlichen Erfahrungen mit Mitarbeitern des Pharmazieunternehmens teilen und ihnen nahe bringen moechte, wie es ihnen mit der Krankheit geht und was ihnen wichtig ist. Natuerlich auch, was ihnen aus Patientensicht fehlt und wo die pharmazuetische Industrie Nachholfbedarf hat. Es handelt sich um eine reine interne Unternehmensinitiative, hat nichts mit einer klinischen Studie zu tun, sondern gibt den Patienten die Moeglichkeit, den Mitarbeitern dieses Pharmazieunternehmens ihre Sichtweise darzulegen und Veraenderungen voranzutreiben. 
Geeignete Patienten haben mindestens das 18. Lebensjahr vollendet und es fällt ihnen leicht, in ihrer Muttersprache und auf Englisch zu kommunizieren. Sollten Sie selbst Interesse haben oder einen Patienten kennen, der Snow Global bei diesem Projekt unterstützen würde, bitten wir Sie, sich bei Frau Waike Giller (Email: wgiller@snow-companies.com oder Telefon
+49 151 15310246) zu melden.

Die Vertraulichkeit aller Patientendaten halten wir strikt ein. Daher bitten wir Sie, keine Kontaktdetails ohne die ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Patienten an uns  weiter zu leiten.

zuletzt geändert am 2016-09-27 15:44:09



PAN und Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe arbeiten zusammen!
am 2016-05-30 10:51:49

Als gemeinsame Initiative im Kampf gegen Kinderkrebs veröffentlichen 180 Kinder-Krebs-Hilfe Organisationen heute, am Internationalen Kinderkrebstag, den neuen Song „We Are One“, der hoffentlich schon bald die Charts stürmen wird.

Gesungen wird das Lied von jungen YouTube Stars wie der Waldviertlerin Laura Kamhuber (Halbfinale „Die große Chance“) und Alexa Curtis (Gewinnerin von „The Voice Kids Australia 2014“). Die beiden sind mit 10 anderen YouTube-Stars internationale Kinderbotschafterinnen der Kampagne und laden alle Kinder der Welt ein, den Refrain mitzusingen: Rund um den Erdball beteiligten sich schon über 900.000 Kinder und Jugendliche an dem Aufruf, ihre Version des Refrains auf der Website www.child4child.com hochzuladen. Darunter sind auch Chöre, ganze Schulklassen und PatientInnen, die sich derzeit auf kinderonkologischen Stationen in Behandlung befinden. Die Videos zählen 369 Millionen Views und beweisen den Erfolg des Songs schon vor der heutigen Veröffentlichung.

Song und Musikvideo jetzt downloaden 
Wir nehmen den heutigen Internationalen Kinderkrebstags zum Anlass, um den Song „We Are One“ der Welt zu präsentieren. „We Are One“ wird auf über 20 Musikplattformen veröffentlicht und kann auf Spotify, iTunes und Co downgeloadet werden. Komponiert wurde der Song von Christophe Beck, der auch die Filmmusik zu Disneys Megahit „Die Eiskönigin“ geschrieben hat. Niemand geringeres als Regisseur und Musiker Johan Söderberg kreierte aus den über 900.000 eingeschickten Videos ein berührendes Musikvideo.

Jetzt Song anhören und Video ansehen 

Täglich erkranken weltweit ca. 700 Kinder an Krebs. Alle, die das Lied oder das Musikvideo teilen, liken und sharen unterstützen den Kampf gegen Krebs im Kindes- und Jugendalter und machen Betroffenen Mut.

 

PAN und die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe arbeiten zusammen: Es wird ein reibungsloser Übergang von Kinder- in die Erwachsenennachsorge ermöglicht.

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:37:12



Kinderflohmarkt für junge Krebshilfe
am 2016-05-18 14:28:04

Unser Verein für Jugendliche und junge Erwachsene mit Krebserkrankungen nimmt an einem Kinderflohmarkt teil:

21. Mai 2016 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

im Alten AKH, Hof II

Gesucht werden gut erhaltene Spenden, wie Baby- und Kinderkleidung, Schuhe, Spielzeug, Bücher, Fahrräder, Sportsachen etc.

Der Reinerlös des Flohmarktes wird ausschließlich  Jugendlichen

und jungen Krebspatienten zugutekommen!

 

Spenden können vom 18. bis einschließlich 20. Mai zwischen 17 und 20 Uhr in der Argentienierstrasse 19 abgegeben werden, bzw. direkt im AKH am 21. Mai ab 12:00 Uhr.

 

Wir freuen uns auf alle, die uns besuchen kommen!!!

 

Ihr PAN Team

zuletzt geändert am 2016-05-30 10:28:46



SAVE THE DATE! Am 30.Juni PAN in NZZ Format, SRF 1
am 2016-04-29 11:57:46

Ein Beitrag zum Thema: Patient als Experte seiner Erkrankung

Am 30.Juni um 23:15 Uhr PAN in NZZ Format, SRF 1 und am 03. Juli im 3sat um 19:10

Mit Andrea Hoffmann-Rinderknecht – Founderin www.patientforum.ch und www.patienttube.com, Gerd Nagel, Rudi Klausnitzer, Maximilian Gottschlich, Anna Fraefel, Thomas Hennlich, Arnulf Ferlitsch, Dani Horowitz, Bernhard Sauter, Angelika Widhalm, Christian Breymann, Isabelle Rottmann und Natalija Frank.

Aus vielen Perspektiven erzählen hier Menschen mit persönlichen Erfahrungen sowie Experten aus unterschiedlichen Bereichen, wie wichtig es ist, gut informiert und selbsttätig in seiner Erkrankung zu sein.

Link: NZZ Mediengruppe

Link Sendung

 

zuletzt geändert am 2016-10-26 15:52:57



GLOBAL 2000 BENEFIZKONZERT
am 2016-03-31 10:31:28
Wann?: 
Donnerstag, 21. April 2016 - 19:00
Wo?: 
Festsaal des Wiener Rathauses
Friedrich-Schmidt-Platz 1, Eingang Lichtenfelsgasse
1010Wien

Tschernobyl. Synonym für eine nukleare Katastrophe. 1986 kam es in einem der damals größten Atomkraftwerken zum Super-GAU. Nicht nur die unmittelbare Bevölkerung in der Ukraine, sondern ganz Europa wurde der Strahlung ausgesetzt. Vor 20 Jahren haben wir das Projekt Tschernobyl-Kinder aus der Taufe gehoben, um denen zu helfen, die es am meisten trifft.


LINK
 

zuletzt geändert am 2016-04-29 07:59:39



Medizinische Kurse für Interessierte
am 2016-03-18 10:33:20

das Forum Study Nurses & Coordinators lädt alle interessierten Studyteam-Mitglieder und MitarbeiterInnen
von CROs, sowie Interessierte aus anderen Berufsgruppen, im Rahmen des “ADVANCED STUDY & CARE PROGRAMs“
zu einem Fortbildungsblock am 16. und 17. Juni 2016 ein.

Programm:

16. Juni 2016, 12:00 – 14:00 Uhr

Basiswissen: Die Brust und ihre Krebsarten – Befunde lesen lernen für Study Nurses & Coordinators
Intensivkurs für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene

Basiswissen über Physiologie und Pathologie der weiblichen Brust ist essenziell,
um wichtige Zusammenhänge im Rahmen von ABCSG-Studien zu verstehen
und Patientinnen optimal betreuen zu können. Daher bieten wir Ihnen mit diesem Workshop
die Möglichkeit einer kurzen Intensivschulung von einem der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet.
Die TeilnehmerInnen erwerben Kenntnisse über Aufbau, Funktion und Pathologie der Brust
und lernen, Befunde zu interpretieren und Zusammenhänge zu verstehen.

Leiter des Workshops:
cid:image002.jpg@01D17F95.57158DA0Univ.-Prof. Dr. Florian Fitzal       

               MedUni Wien, Brustgesundheitszentrum

16. Juni 2016, 14:00 – 18:00 Uhr

Basic Medical English for Study Nurses & Coordinators in Wien
Intensivkurs für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene

Englisch ist nicht nur die Sprache der Wissenschaft und Forschung, sondern auch die
vorherrschende Sprache im Bereich klinischer Prüfungen. Study Nurses & Study
Coordinators müssen sich täglich mit der englischen Sprache auseinandersetzen,
sei es bei der schriftlichen oder persönlichen Kommunikation, bei internationalen
Studientreffen oder bei der Erarbeitung von Studieninhalten aus englischsprachigen
Studienprotokollen. Für all diese Anforderungen reicht Schulenglisch meist nicht aus.

Wir bieten eine praxisnahe Englisch-Intensivschulung für klinische Studien an.

Die TeilnehmerInnen erwerben Kenntnisse über das medizinische
Fachvokabular, das rund um klinische Studien verwendet wird.


Leiter des Workshops:
https://media.licdn.com/mpr/mpr/shrinknp_200_200/AAEAAQAAAAAAAAIOAAAAJDcxYzNiMThiLWM4YTQtNDY0Yy1iMmYwLTRjMzJmZjZiOTcyOA.jpgUniv.-Prof. Dr. Thomas Bachleitner-Hofmann

                                MedUni Wien, Univ.-Klinik für Chirurgie

17. Juni 2016,  09:00 – 15:00 Uhr

Basiswissen Anatomie
Intensivkurs für Interessierte

Die Grundkenntnis der menschlichen Anatomie bildet stets die Basis für das
Verständnis der Physiologie und somit der Abläufe und Prozesse im menschlichen
Körper. Lernen Sie den menschlichen Organismus besser kennen und verstehen!

Leiter des Workshops:

http://cme.mgo-fachverlage.de/uploads/speaker/speaker_54.jpgAss.-Prof. Dr. Tadeusz Peter Panhofer

                           MedUni Wien, Comprehensive Cancer Center

Workshopdaten:
 
Advanced Study & Care I for Study Nurses in Wien
Intensivkurs: Brust/Brustkrebs, Medical English und Basiswissen Anatomie

Zeit: 16. und 17.Juni 2016
Ort: ABCSG Studienzentrale Wien
       Nussdorfer Platz 8 (Eingang: Heiligenstädter Straße 201)
       1190 Wien

Anmeldungen bis spät. 10. Juni 2016 unter http://www.studynurses.at/advanced-study-care-i-for-study-nurses-in-wien/

Der Kursbeitrag Vorteilspreis für den kompletten Block beträgt für ABCSG-Study Nurses & Coordinators 275 € (für Nicht-ABCSG-Study Nurses & Coordinators 550 €). Wir bitten Sie, den entsprechenden Kursbeitrag auf das Konto AT50 1100 0052 1885 8801 (IBAN), BIC: BKAUATWW vor Kursbeginn zu überweisen. Es können auch einzelne Workshops gebucht werden: Brust 50€ (100€), English 100 € (200€) und Anatomie 150€ (300€) . Bitte als Verwendungszweck „Advanced Study & Care I“ angeben. Ihre Teilnahme am Kurs ist nach Eingang des Kursbeitrages auf unserem Konto gesichert. Die Bestätigung erfolgt per E-Mail.

zuletzt geändert am 2016-06-18 20:00:56



PAN auf Crowdfunding Projektplattform
am 2016-02-23 11:07:39

Unser Projekt „Cancer Awareness für Jugendliche und junge Erwachsene!“ ist mit heute auf der Crowdfunding Projektplattform für Spenden freigeschalten.

Es kann ab jetzt gespendet werden.

Der direkte Link zum Projekt ist: http://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/904/

Warum ist die Schaffung von Cancer Awareness für Jugendliche und junge Erwachsenen wichtig?

Jugendliche und junge Erwachsene assoziieren nicht nur selbst das Thema Krebs nicht mit ihrer eigenen Gesundheit, auch für die Ärzte und das Gesundheitssystem ist Krebs entweder eine Erkrankung des Alters oder aber eine Erkrankung von Kindern.

Gerade in Österreich ist Krebs bei Kindern durch die Kinderkrebsforschung und das St.Anna ein aufgeklärtes Thema und sowohl Ärzte als auch Eltern achten diesbezüglich mehr auf Symptome und die Vorsorge bei Kindern. Krebs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist leider nach wie vor ein Thema, über das man nicht nachdenkt.

Daher kommen junge Menschen sehr spät zur Diagnose und der richtigen Behandlung, mit dementsprechenden Erfolgsaussichten. Um diese Lücke zu schließen, ist es wichtig Awareness für Krebs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu schaffen.

zuletzt geändert am 2016-10-18 13:38:38



Freiwillige vor!
am 2016-01-27 17:32:04

Jährlich setzen sich weltweit Millionen von Menschen freiwillig und unbezahlt für die Gesellschaft ein. Im deutschsprachigen Raum sind knapp 30 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahre regelmäßig in einer Nonprofit-Organisation tätig. Dies kommt nicht nur der Gesellschaft im Allgemeinen zugute, auch die Freiwilligen profitieren gesundheitlich davon.

Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren“ sagt ein altes Sprichwort. Doch diesem stehen die geflügelten Worte Benjamin Franklins gegenüber, der nicht umsonst die bekannteste grüne Banknote der Welt ziert. Denn „Zeit ist Geld“ und diese läuft uns in der modernen Gesellschaft immer schneller davon.


Globale Beschleunigung

Dass Freiwilligenarbeit eine starke, solidarische Zivilgesellschaft fördert und zugleich eine enorme staatswirtschaftliche Entlastung darstellt, ist unbestritten. Welche Vorteile bringt es aber dem Einzelnen? Was bewegt Menschen dazu, unbezahlt zu arbeiten, und wie lässt sich Freiwilligenarbeit mit dem allgegenwärtigen Gefühl der Zeitknappheit vereinbaren?

Prof. Dr. Hartmut Rosa lehrt an der Universität Jena Soziologie und bezeichnet die moderne westliche Gesellschaft als eine in ständiger Beschleunigung. Dies wird auch an Beispielen aus dem Familien- und Berufsleben ersichtlich: Vor zweihundert Jahren wurde der Beruf innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitervererbt. Später kamen Zeiten, in denen man den beruflichen Werdegang zwar frei wählen durfte, dann aber fast immer lebenslang und zumeist beim selben Arbeitgeber blieb.

Heute wechselt der „Jobhopper“ das Beschäftigungsverhältnis alle paar Jahre und selbst der Umstieg auf völlig neue Karrierewege ist keineswegs selten. Diese Beschleunigung ist auch auf anderen Ebenen beobachtbar: Wir essen schneller, wir schlafen weniger und obwohl das Briefeschreiben dank der Technologie ein zeitsparender Prozess geworden ist, sind wir täglich mit einer Flut von E-Mails konfrontiert.

Egal, ob wir von einer Stunde, einem Jahr oder einer Lebensspanne sprechen, in der modernen Gesellschaft steigt die Zahl an Handlungen und Erlebnissen pro Zeiteinheit rasant an. Neben der kulturellen Antriebskraft („You Only Live Once – Man lebt nur einmal“ heißt das Motto der Generation Y) wird die Beschleunigung auch durch das Wettbewerbsprinzip der Moderne vorangetrieben, so Rosa. Die Folgen zeichnen sich immer deutlicher ab: Es gibt keine sicheren Berufsnischen mehr und der Kampf um Anerkennung wird bei zeitgleicher Vernachlässigung der Sinngenerierung im Beruf tagtäglich geführt.

Dies spiegelt sich wiederum in pathologischen Symptomen wie Burnout und Depressionen wider, welche im letzten Jahrzehnt den Epidemie-Status erreicht haben.


Freiwilliges Engagement als Entschleunigungsoase

Die Chilenin Lucia stellt heiter fest: „Ich sehe meine Nebentätigkeiten als Ausgleich zu meinem Beruf.“ Der Grund liegt nahe: Es handelt sich um eine meist selbstbestimmte Tätigkeit, die keine Existenzsicherung anstrebt. Der Mensch ist vom fremdbestimmten Leistungskorsett der Erwerbsarbeit befreit und agiert somit autonom. Eine Autonomie, die über die Form des Handelns hinausgeht (Wie verrichte ich meine Arbeit?) und eine freiere Inhaltsgestaltung erlaubt (Womit beschäftige ich mich?). Die oft versprochene Autonomie der Moderne, die in der vom Wettbewerb bestimmten Arbeitswelt bei schwindelerregendem Tempo oft verloren geht.

In diesem Zusammenhang mag die Freiwilligenarbeit eine Art Entschleunigungsoase darstellen. Gewiss wäre es irreführend zu behaupten, dass der Wettbewerb gar keine Rolle im Nonprofit-Bereich spielt. Schließlich kämpfen viele Organisationen täglich ums Überleben. Für das Individuum ist diese Tätigkeit aber kaum mit Existenzsicherung verbunden, sondern vielmehr mit einer Sinngenerierung. Das Sinnerleben ist ein ausschlaggebender Motor der Freiwilligkeit.

Wenn man diese Argumentation verfolgt, liegen die gesundheitsförderlichen Merkmale der Freiwilligenarbeit auf der Hand. Die Forschungsergebnisse sind in dieser Hinsicht sehr breit und bunt. Im Gegensatz zu Menschen, die keiner Freiwilligenarbeit nachgehen, sind freiwillig Engagierte laut Untersuchungen weniger anfällig für Depressionen und leiden seltener unter Stress- und Burnoutsymptomen.

Sie besitzen zudem bessere Blutdruckwerte und haben weniger Spitalsaufenthalte. Ganz allgemein weisen freiwillig Tätige meist ein gesundheitsbewusstes Verhalten und eine höhere Lebenserwartung auf.

In einer unserer Studien wurden 800 Erwerbstätige aller Alters- und Beschäftigungsgruppen befragt, von denen ein Drittel Freiwillige in einem Verein oder einer Organisation waren. Trotz des zusätzlichen Zeitaufwands, berichtete diese Subgruppe von einer besseren Work-Life-Balance im Vergleich zu jenen, die keine Freiwilligenarbeit leisteten.


Relativität der Zeit

Studien aus den USA (Mogilner et al, 2012) zeigen, dass dieses Hilfsverhalten unsere Zeitwahrnehmung positiv verzerrt. Probanden in einer experimentellen Gruppe, die anderen Menschen in ihrer Freizeit geholfen haben (z. B. Pflege älterer Personen, Betreuung von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen) berichteten darüber, im Allgemeinen mehr Zeit verfügbar zu haben als Probanden in den Kontrollgruppen.

Diese Daten stellen die verbreitete Annahme, dass mehr arbeitsfreie Zeit eine bessere Balance von Arbeits- und Privatleben ermöglichen würde, auf den Kopf. Denn es geht nicht um die Quantität, sondern um die Qualität der arbeitsfreien Zeit. Wenn man Spaß an einer Tätigkeit hat, Sinn erlebt und die eigenen Kompetenzen erfolgreich einsetzt, kann auch unbezahlte Arbeit der Ausgleich zur Erwerbstätigkeit sein. Wie Prof. Cassie Mogilner, University of Pennsylvania, in einem Artikel kurz und prägnant postuliert: Zeit zu geben, gibt uns Zeit.

Dabei ist allerdings wichtig, dass die Motivation dahinter aufrichtig ist: Wenn Menschen Freiwilligenarbeit leisten um dem sozialen Druck gerecht zu werden, oder um ihre Karrierechancen zu steigern, also aus fremdbestimmten Motiven heraus, dann flachen sich die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit deutlich ab, denn das selbstbestimmte Agieren ist hierbei der Schlüssel.


Freiwilligenarbeit: Eine Tätigkeit der Elite?

Einem wissenschaftlich geübten Auge wird die Frage der Kausalität sofort auffallen. Neben den vielen Querschnittsdaten, existieren mittlerweile viele Längsschnitt- und Tagebuchstudien, die eine kausale Aussage ermöglichen: Freiwilligenarbeit kann als psychosoziale Ressource fungieren und dadurch gesundheitsfördernd wirken.

Kann es aber auch umgekehrt sein? Sind es gerade gesunde Leute, die dazu neigen, Freiwilligenarbeit zu leisten? Die Empirie und die Statistiken belegen ein klares Ja. Dies stellt aber keinen Widerspruch dar, denn Menschen die über diese psychosozialen Ressourcen nicht verfügen, könnten sie durch die Freiwilligenarbeit kompensieren.

Dabei ist die WHO-Definition zu beachten, die Gesundheit nicht nur als das Fehlen von Krankheit und Gebrechen definiert, sondern als Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens.


Freiwilligenarbeit und Integration

In vielerlei Hinsicht vertritt Lucia die typische Freiwillige: erwerbstätig, zwischen 35 und 50 Jahre alt, gut ausgebildet und vernetzt – gute Voraussetzungen für die soziale Gesundheit. Dass sie aber aus Chile kommt, macht sie eher zu einer Ausnahme in der Freiwilligenlandschaft.

Statistiken belegen, dass die Partizipation bei Migranten niedriger ist.
Das Gleiche gilt für Invalidenrentner, Arbeitslose und – obwohl die Freiwilligkeitsforschung sich vor allem mit ihnen auseinandergesetzt hat – Menschen im Rentenalter.

Die Hürden für diese Gruppen sind oft unausgesprochen und sowohl bei den Individuen als auch bei den strukturellen Bedingungen zu verorten. Es liegt aber nahe, dass gerade diese Gruppen am stärksten von den gesundheitsförderlichen Effekten der Freiwilligenarbeit profitieren könnten.

Für sie steht weniger Kompensation und Ausgleich zum Berufsleben im Vordergrund, sondern die Ausübung einer sinnstiftenden Tätigkeit die Ihnen die (Wieder-)Eingliederung ins gesellschaftliche Leben ermöglicht. In dieser Konstellation stellt sich die Frage, ob dieser implizite Selektionsprozess beseitigt werden kann, und ob der Nonprofit Bereich stärkere Integrationsbemühungen anstreben soll.

Im Dialog mit NPOs und mit den unterrepräsentierten Gruppen kann man feststellen: die Bereitschaft ist beiderseitig da, es müssen nur Strategien entwickelt werden, um die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen.

Auch Lucia beginnt langsam an ihren Ruhestand zu denken. „Ich schätze mich eigentlich glücklich mit meinem Beruf; ich fühle mich erfüllt. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich. Aber ich freue mich auch auf den Tag, an dem ich aufhöre, eine Leistungsmaschine zu sein, und tun kann, was mir am Herzen liegt.

Und so wie ich mich kenne, wird das etwas Karitatives sein“. Die kalten Winter ihres Lebensabends will sie auf Kuba verbringen. „Ich habe dort Familie und bin mir sicher, dass ich auch im Alter dort noch nützlich sein kann.“
Und wenn sie nicht freiwillig am Arbeiten ist, dann hat sie dort auch die Sonne und das Meer direkt vor der Haustür, eine ganz buchstäbliche Form einer Entschleunigungsoase.

Dr. Romualdo Ramos ist Arbeitspsychologe in Zürich und war bis vor Kurzem am Department für Management, Technologie und Ökonomie der ETH Zürich, sowie am Institut für Epidemiologie, Biostatistik & Prävention der Universität Zürich tätig.


Quelle: http://www.springermedizin.at/fachbereiche-a-z/a-h/allgemeinmedizin/?full=51210
 

zuletzt geändert am 2017-04-06 09:36:58



Fertilität und Krebs
am 2016-01-17 20:11:57

Fertilität und Krebs

von Caroline Ruschko, BSc

Die Heilungschancen von Patientinnen und Patienten mit onkologischen Erkrankungen, die sich im Kindesalter bzw. reproduktiven Lebensalter manifestieren, sind heute besser als in der Vergangenheit. Somit sollte den Maßnahmen zur Erhaltung der Fertilität dieser Patientinnen besondere Beachtung geschenkt werden.

Mögliche Auslöser für Unfruchtbarkeit

Was bewirken Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation?

Manche Tumorarten beeinträchtigen direkt die Produktion von Samen- oder Eizellen und können damit Unfruchtbarkeit auslösen. Meist sind es aber die verschiedenen Krebstherapien, die das Risiko steigern, unfruchtbar zu werden.

Zielgerichtete Medikamente: Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit nicht ausreichend geklärt

Neuere Medikamente, die nicht zur "klassischen" Chemotherapie oder Hormontherapie zählen, haben die Krebstherapie in den letzten Jahren erweitert. Sie werden als zielgerichtete Medikamente bezeichnet: Sie greifen in Signalketten und Stoffwechselwege ein, die vor allem für Tumorzellen, weniger aber für gesunde Zellen wichtig sind. Viele dieser Mittel bauen auf Antikörper auf, andere wirken über die chemische Beeinflussung von Stoffwechselvorgängen, die für das Tumorwachstum wichtig sind. Trotzdem hat jedes dieser modernen Mittel auch Nebenwirkungen auf gesundes Gewebe. Eine Schädigung von Ei- oder Samenzellen oder Auswirkungen auf ein ungeborenes Kind sind daher nicht auszuschließen. Bisher fehlen aber für viele der betreffenden Arzneimittel detaillierte Langzeit-Untersuchungen am Menschen. Ob die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigt wird, steht bisher nicht fest. Die Auswirkungen der Medikamente auf die Zeugungsfähigkeit von Männern sind ebenfalls kaum untersucht. Es gibt für einige Mittel aus dieser Medikamentengruppe Berichte über die Geburten gesunder Kinder. Von anderen Medikamenten ist aber bekannt, dass sie den Embryo schädigen können, bei einigen ist dies sogar eindeutig belegt.

Abschließende Aussagen zu einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder Folgen für die Nachkommen sind bisher nicht möglich. Die Hersteller raten daher Frauen davon ab, während der Behandlung mit zielgerichteten Krebsmedikamenten eine Schwangerschaft zu planen. Auch Männern empfehlen sie während der Behandlung und einige Zeit danach eine Empfängnisverhütung. Bei Substanzen, bei denen die schädigende Wirkung gesichert ist, gilt eine Empfängnisverhütung sogar als Voraussetzung für die Behandlung.

Kinderwunsch nach Krebs: Vorbeugung oder Behandlung?

Was möglich ist, was nicht

Wenn eine Krebserkrankung schnell behandelt werden muss, bleibt Betroffenen meist wenig Zeit, über einen späteren Kinderwunsch nachzudenken. Besteht das Risiko, später unfruchtbar zu werden, sollten Frauen und Männer sich trotzdem beraten lassen: über Möglichkeiten der Vorbeugung ebenso wie über Möglichkeiten, später trotz eingeschränkter Fertilität eigene Kinder zu bekommen. Der folgende Text stellt die wichtigsten Verfahren im Überblick vor und bietet Linktipps. Welche Chancen Patienten und ihre Partner auf eine normal verlaufende Schwangerschaft und ein gesundes Kind haben, hängt jedoch stark von der jeweiligen Erkrankung und ihrer Behandlung ab. Konkrete Auskünfte und eine persönliche Beratung können Betroffene daher nur von ihren Ärzten erhalten.

Vorbeugung: Möglichst früh die Fruchtbarkeit schützen

Längst nicht alle Krebspatienten müssen befürchten, dass sich ihre Therapie auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Wie hoch das individuelle Risiko ist, können die behandelnden Ärzte am ehesten überblicken. Für Betroffene ist es sinnvoll, diese Frage so früh wie möglich zu klären, am besten vor Beginn ihrer Behandlung. Selbst wenn ein möglicher Kinderwunsch bei ihnen noch in weiter Ferne liegt, sollten auch krebskranke Jugendliche rechtzeitig über ihre Möglichkeiten aufgeklärt werden, so die Empfehlung von Experten.

Maßnahmen zum Schutz der Fruchtbarkeit sind allerdings kein unmittelbarer Bestandteil der eigentlichen Krebsbehandlung. Zudem unterscheiden sich die bisher zur Verfügung stehende  Verfahren sowohl vom medizinischen, wie vom organisatorischen Aufwand her für Männer und Frauen stark. Die behandelnden Ärzte überweisen ratsuchende Krebspatienten daher meist zu weiteren Ansprechpartnern. Auch die Krankenversicherungen sollten möglichst rechtzeitig in die Planung eingebunden werden: Nicht alle machbaren Maßnahmen zum Fertilitätserhalt sind Regelleistungen der gesetzlichen Kassen; auch private Versicherungen übernehmen nicht automatisch alle Kosten.

Das "Netzwerk FertiPROTEKT" bietet auf seinen Internetseiten www.fertiprotekt.de Informationen für Betroffene insbesondere vor und nach einer Chemo- oder  Strahlentherapie. Hier werden die Informationen bezüglich Kryokonservierung von Gameten bzw. Ovargewebe angeboten. Es stellt aber auch Hintergründe und Behandlungsempfehlungen für Ärzte zur Verfügung. Aufgeführt sind außerdem die Adressen der über 70 angeschlossenen Zentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Beratungen durchführen und Behandlung anbieten.

Kinderwunschbehandlung: Auch für Krebspatienten meist möglich

Theoretisch steht erwachsenen Krebspatienten und ihren Partnern die gesamte Palette der heute verfügbaren Fertilitätsbehandlungen zur Verfügung. Manche Maßnahmen können allerdings für Krebspatienten ein Risiko darstellen. Ob zum Beispiel Frauen mit einer hormonabhängigen Krebserkrankung eine hormonelle Stimulation schaden würde, muss im Einzelfall mit den behandelnden Krebsärzten besprochen werden.

Beratung ist auch aus einem anderen Grund wichtig: Die meisten Fertilitätsbehandlungen sind für Gesunde wie für ehemalige Krebspatienten und ihre Partner nicht nur körperlich belastend. Sie belasten auch die Psyche, vor allem dann, wenn erste Versuche erfolglos bleiben. Viele Fertilitätsbehandlungen bergen zudem das Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft. Betroffene sollten also abwägen, ob sie sich dieser Herausforderung gewachsen fühlen. In spezialisierten "Kinderwunsch"-Zentren arbeiten Ansprechpartner, die in der Begleitung betroffener Paare besonders geschult sind.

Es gibt verschiedene Methoden der unterstützenden Therapie, hier nur ein kurzer Überblick:

  • Eine Krebsbehandlung kann die hormonellen Regelkreise aus dem Takt bringen, die für die Entwicklung von Ei- oder Samenzellen verantwortlich sind. Bei Frauen wie bei Männern ist dann eventuell eine hormonelle Stimulationsbehandlung möglich.
  • Die hormonelle Stimulation der Eizellproduktion gilt auch als Voraussetzung für die meisten weiteren Fertilitätstherapien, sowohl bei selbst betroffenen ehemaligen Krebspatientinnen wie auch bei den gesunden Partnerinnen betroffener Männer: Werden die Anzahl reifender Eizellen und der Zeitpunkt des Eisprungs gesteuert und ärztlich überwacht, erhöht dies die Chance auf eine Schwangerschaft.
  • Bei der sogenannten Insemination werden Samenzellen heute meist direkt in die Gebärmutter der Frau übertragen, seltener in die Eileiter oder den Gebärmutterhals. Das Sperma bereiten die meisten Kinderwunsch-Praxen oder –Kliniken dazu vorher auf: Möglichst aktive Samenzellen werden konzentriert und ohne die anderen Bestandteile der Samenflüssigkeit zur Insemination genutzt.
  • Aber auch eine Befruchtung im Reagenzglas ist üblich. Dabei werden der Partnerin nach Hormonbehandlung Eizellen entnommen. Bei guter Spermaqualität werden diese mit aufbereitetem Samen befruchtet (In vitro-Fertilisation, IFV). Ist die Qualität nach dem Auftauen schlecht oder dies von vornherein zu erwarten, kann man eine Samenzelle auch direkt in eine Eizelle injizieren (intrazytoplasmatische Spermatozoeninjektion, ICSI).

Die gesetzlichen Krankenkassen wie auch viele private Versicherungen übernehmen die Kosten für einige dieser Verfahren, wenn auch nicht für eine beliebig lange Therapiedauer und auch nur unter bestimmten Bedingungen. So gelten beispielsweise Altersgrenzen: Männer dürfen zwischen 25 und 50 Jahre alt sein, Frauen zwischen 25 und 40 Jahre. Während alleinige hormonelle Therapien meist problemlos und über längere Zeit  möglich sind, zahlen die Versicherungen beispielsweise meist nur eine gewisse Anzahl an In-vitro-Fertilisationen. Die gesetzlichen Kassen übernehmen zudem nur einen Teil der Kosten, und dies meist nur bei verheirateten Paaren. Pauschale Auskünfte sind allerdings schwierig: Betroffenen hilft im Zweifelsfall zur Klärung nur die persönliche Rücksprache mit ihrer Versicherung.

Ansprechpartner: Ärzte und Zentren

Auf die Behandlung von Fertilitätsstörungen haben sich verschiedene Facharztrichtungen spezialisiert. Für Frauen ist der Gynäkologe der erste Ansprechpartner. Er kann viele Untersuchungen vornehmen, erste Behandlungen einleiten und überweist bei Bedarf an Kollegen, die weitere Maßnahmen planen. Männer wenden sich an Urologen, die die Zusatzbezeichnung Andrologie führen, oder auch an spezialisierte Hautärzte.

In sogenannten Kinderwunsch-Sprechstunden an größeren Kliniken und Zentren arbeiten entsprechende Fachleute zusammen, an die die niedergelassenen Ärzte bei Bedarf überweisen können. Haus- oder Fachärzte können auch zu genetischen Beratungsstellen überweisen, falls die Sorge besteht, ein Krebsrisiko an Kinder weiterzugeben oder durch die Behandlung Schäden an der Erbsubstanz verursacht zu haben.

Die behandelnden Krebsärzte bleiben aber wichtige Ansprechpartner bei der Frage nach Therapiefolgen, auch wenn die Erkrankung schon längere Zeit zurück liegt. Mit den behandelnden Ärzten können betroffene Frauen zudem klären, ob aus medizinischer Sicht einer Schwangerschaft etwas entgegensteht. Männer wie Frauen können zudem mit  Ärzten und psychoonkologischen Fachleuten, die es an fast allen Krebszentren gibt, die psychologische Seite der Familienplanung nach einer Krebserkrankung besprechen.

Schwangerschaft bei Krebspatientinnen: Risiko für einen Rückfall?

Nach bisherigen Daten erhöht eine Schwangerschaft nicht das Risiko für einen Rückfall.

Erhöht eine Schwangerschaft nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung die Wahrscheinlichkeit, einen Rückfall zu erleiden? Solche Befürchtungen hatten Fachleute insbesondere bei hormonabhängig wachsendem Brustkrebs: Die veränderte Hormonlage während der Schwangerschaft, vor allem der hohe Östrogenspiegel, könnte “schlafende“ Tumorzellen zum Wachsen anregen. Daher gibt es zu dieser Tumorart vergleichsweise viele Untersuchungen. Die vorliegenden Studien haben den Verdacht jedoch nicht bestätigt: Frauen mit einem hormonabhängigen Tumor haben kein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv (Wiederauftreten der Erkrankung).
Für andere Krebsarten gibt es weniger Daten zum Risiko durch eine Schwangerschaft. Es gibt jedoch auch keine auffallenden Hinweise auf ein deutlich gesteigertes Rückfallrisiko bei ehemals krebskranken Müttern.

Nach neuen Erkenntnissen spielt es auch keine Rolle, zu welchem Zeitpunkt nach ihrer Behandlung eine Patientin schwanger wird. Sich mit der Familienplanung noch etwas Zeit zu lassen, diese Empfehlung vieler Fachleute nimmt eher Rücksicht auf die körperlichen und psychischen Belastungen, die eine Krebserkrankung und ihre Behandlung mit sich bringen.

 

zuletzt geändert am 2016-10-18 14:33:40



PAN-Auktionsabend in der Albertina
am 2015-11-29 15:04:14



PAN lädt Sie herzlich am 21. Dezember 2015 um 18:00 Uhr zu einem Auktionsabend ein.


Genießen Sie einen netten Vorweihnachtsabend im Musensaal der Albertina bei einem Glas Wein von Do&Co zusammen mit: 

  • Johannes Angerbauer-Goldhoff
  • Peter Dubsky
  • David Frank
  • Eva Verhnjak
  • Sophie Catrin Berger
  • Susanne Kortan-Gimbl 
  • Manfred Kielnhofer
  • Manfred Weber-Wien
  • Maximilian Gottschlich
  • Nikolaus Moser
  • Paul Landerl
  • Vlado Perkovic

und ihren Werken.

Der Erlös der Veranstaltung kommt jungen Familien mit Krebs zugute.
UAWG: office@pan-austria.org

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zuletzt geändert am 2016-02-29 18:01:08



ORIGAMI Workshop
am 2015-11-18 15:33:11

Origami Falten Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene am 15.01.2016 den ganzen Tag über bei der Ferienmesse in Wien auf Japan-Stand

Der ORIGAMI Verein von Noriko Mafune-Bachinger aus Koshigaya, Japan bitet Origami Woekshops für Jung und Alt

Wo: Mariahilferstraße 82, Stiege 2, 1. Stock, 1070 Wien (U3 Zieglergasse Aufgang Andreasgasse)
Wann: Sonntag, 29.11.2015 10-12 Uhr; Samstag, 5.12.2015 10:00-12:00

Falten Sie mit Noriko Weihnachtskarten, Adventkranze und vieles mehr:

Anmeldung erforderlich per E-Mail : origami.wien@gmail.com
Tel : 0699 110 029 43 Bachinger

Mehr unter:
http://origami-fuer-alle.weebly.com/workshop.html

 

 

 

 

zuletzt geändert am 2016-05-30 14:13:57



News vom PatientInnentag nach European Cancer Congress
am 2015-10-08 10:32:40

Der European Cancer Congress (ECC) zählt weltweit zu den größten Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der Onkologie. Auch 2015 richtete er sich nicht nur an medizinisches Fachpersonal und an onkologische ForscherInnen, sondern auch an PatientInnen. Am 29. September fassten die ExpertInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) die Ergebnisse des Kongresses in leicht verständlicher Sprache für Laien zusammen und präsentierten darüber hinaus auch weitere Neuigkeiten, die für PatientInnen relevant sind. Der PatientInnentag am ECC2015 wurde vom CCC gemeinsam mit dem Verein „Leben mit Krebs“ organisiert.

Neuigkeiten gab es im Bereich der Themen Brustkrebs, Lungenkrebs, Hirntumoren, Blasen- und anderen urologischen Tumoren, sowie Tumoren des Verdauungstrakts, Sarkome und Maligne Melanome. Details zu den Neuigkeiten der ExpertInnen können Sie den Vorträgen entnehmen. Links zu den Vorträgen: Brustkrebs, Hirntumoren, Magen- und Darmtumoren, Sarkome, Lungenkrebs und Hauttumoren.

Reger Austausch zwischen PatientInnen und ÄrztInnen
Im Anschluss an die Vorträge hatten die knapp 100 ZuhörerInnen, die meisten davon PatientInnen und ihre Angehörigen, die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen und über ihre Anliegen mit den ÄrztInnen zu sprechen. 

Ein Vortrag, der auf besonders gutes Echo im Publikum stieß, war ein Vortrag über PatientInnenhilfsorganisationen (Patient Advocacy Groups), unter amderem über PAN. Diese verstehen sich als politische Interessensvertretung von PatientInnen und repräsentieren deren Anliegen in der Öffentlichkeit und im gesellschaftlichen Diskurs. 

Als Stimme der PatientInnen vermitteln Patient Advocacy Groups einen Einblick in das Leben mit einer Krankheit, sie zeigen die Probleme auf, die sich den PatientInnen und ihren Angehörigen stellen, erläutern die Rolle, die Diagnoseverfahren und Medikamente bei der Behandlung der Krankheit spielen und bringen diese Erkenntnisse in den gesundheitspolitischen Diskurs ein. Dies stellt eine wichtige Hilfe dar, die unter anderem in die Entwicklung von neuen Medikamenten, die Gestaltung von klinischen Studien, die Ausarbeitung von Gesuchen zur Zulassung und Kostenerstattung von Medikamenten sowie in die Unterstützung der PatientInnen einfließen kann. PatientInnenorganisationen liefern auch wichtige Erkenntnisse darüber, wie Gesundheitsfachleute unterstützt und Betroffenen geholfen werden kann. 

zuletzt geändert am 2016-06-18 20:01:28



PatientInnentag bei European Cancer Congress 2015
am 2015-08-26 11:59:57

PatientInnentag am ECC2015
Der European Cancer Congress (ECC) zählt weltweit zu den größten Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der Onkologie. Auch 2015 richtet er sich nicht nur an medizinisches Fachpersonal und an onkologische ForscherInnen sondern auch an PatientInnen. Am 29. September um 15.45 Uhr fassen die ExpertInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) die Ergebnisse des Kongresses in leicht verständlicher Sprache für Laien zusammen und präsentieren auch andere Neuigkeiten, die für PatientInnen relevant sind. Der PatientInnentag findet in der Messe Wien statt und wird vom CCC gemeinsam mit dem Verein „Leben mit Krebs“ organisiert. 

Download Programm 

zuletzt geändert am 2015-12-05 16:35:22



Pöndorfer Country Charity Challenge 2015
am 2015-08-14 11:39:27

Unser Verein PAN war dieses Jahr einer der vier Vereine, die von Subvenire – dem Verein zur Unterstützung von Menschen in Not, und die vier Schirmherrinnen, Mag. Mechthild Bartolomey, Dr. Eva Höltl, Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr und Uschi Schelling, die unsre Schirmherrin für diesen Event war, am 7. August anlässlich der Pöndorfer Country Charity Challenge (PCCC) unterstützt wurde. Als Abschluss der diesjährigen Spendeninitiative sammelten über 150 engagierte Teilnehmer und Spender aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Medizin und Wissenschaft am Pöndorfer Sportplatz in spielerischen Wettkämpfen Punkte, die von der PERI Group in zusätzliches Spendengeld „umgemünzt" und dem Spendenerlös hinzugefügt wurden. Den musikalischen Schlussakkord setzten die Ausnahmekünstler Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann, deren groovende Rhythmen auch Herrn BM Dr. Hans Jörg Schelling in ihren Bann zogen.

Im Rahmen der PCCC werden Institutionen unterstützt, deren Aktivitäten nicht nur transparent und nachvollziehbar sind, sondern deren wichtige Arbeit auch direkt beim hilfebedürftigen Menschen ankommt. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen aus ganz Österreich und natürlich auch Betriebe aus Pöndorf und Umgebung folgten dem Aufruf der vier Schirmherrinnen, gemeinsam etwas zu bewegen! Im Rahmen der Abschlussveranstaltung, die am 7. August am Sportplatz Pöndorf stattfand, galt es in zehn Teams an zehn sportlichen Spielestationen Punkte zu erkämpfen. Diamant Sponsor PERI Group wandelte jeden erspielten Punkt in 50 Cent, die dem Spendenerlös hinzugefügt wurden, um. Dazu Mag. (FH) Birgit Bernhard für die PERI Group: „So unterschiedlich die Projekte der begünstigten Organisationen sein mögen – sie sind es wert, dass sie mit ganzer Kraft und aus vollem Herzen unterstützt werden.“ Die überaus motivierten Teilnehmer gaben bei strahlendem Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen am Sportplatz ihr Bestes und ritterten an Stationen wie „Landwirtegolf“, „Vikingerschach“ oder beim „Heimwerken“ um möglichst viele Punkte. Gesamterlös von 77.783,50 Euro kommt vier gemeinnützigen Organisationen zugute und PAN ist eine davon.

Prominente Unterstützung aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medizin und Wissenschaft
Als hochrangigen Vertreter der Österreichischen Politik begrüßten die vier Schirmherrinnen Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, der sich freute, auch 2015 wieder dabei sein zu können: „Wir tragen die gemeinsame Verantwortung, unseren Kindern einen lebenswerten Staat zu hinterlassen. Daher ist es wichtig, dass wir uns für Projekte und Institutionen die benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützten, engagieren. Dazu trägt auch die Absetzbarkeit von Spenden sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen bei – sie ist sozusagen als solidarischer Akt unbedingt zu erhalten.“ Auch der Oberösterreichische Landeshauptmann, Dr. Josef Pühringer, erwies dem PCCC erneut die Ehre und erklärte: „Ich freue mich, dass die PCCC bereits zum zweiten Mal in Oberösterreich stattfindet. Uns ist es ein Anliegen, Gemütlichkeit, soziales Engagement und Gemeinschaft in Einklang zu bringen. Ich bedanke mich herzlich für die vielen Spenden, die für viele Menschen in Sorge einen Hoffnungsschimmer ins Leben bringen.“

Möglich machten den großen Gesamterlös unter anderem folgende engagierte Spender: Baumgartner Verwaltungs-Gesellschaft m.b.H., Daiichi Sankyo Austria GmbH, Danubia Privatstiftung, Autohaus Ing. Ernst Eder GmbH & Autohaus Fink GmbH, Erste Group Bank AG, JGS Privatstiftung, Kwizda Holding GmbH, Lundbeck Austria GmbH, Mundipharma Gesellschaft m.b.H., Neuhofer Installationstechnik GmbH & Co KG, Gebrüder OITNER Bauunternehmung Ges.m.b.H., Ornezeder & Partner GmbH & Co KG Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Anton Quehenberger Dach & Wand Dachdecker- & Spenglermeisterbetrieb GmbH, Raiffeisenbank Attersee-Süd eGen / Private Banking Attersee, Reichl und Partner Werbeagentur GmbH, Roche Austria GmbH, Sparkasse Oberösterreich, Steyrtalapotheke, Takeda Pharma Ges.m.b.H., ubsconsulting R. Hager Services GmbH., Wielend Transport und Handels GmbH. 
Wir bedanken uns herzlich bei jedem einzelnen Spender! 

Nach den Wettkämpfen um Punkte und Spenden fand die Pöndorfer Country Charity Challenge mit einer Darbietung des Duo Bartolomey/Bittmann einen musikalischen Abschluss: mit Spontanität und Improvisation der Jazzästhetik verbinden Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann intim groovende und kraftvoll rockende Elemente und setzten so einen schwungvollen Schlussakkord.
PAN ist stolz darauf gewählt worden zu sein und war sehr gerne Teil dieses Events. Galerie hier.

zuletzt geändert am 2016-02-29 18:01:30



Wir sind Teil der Pöndorfer Country Charity Challenge 2015!
am 2015-07-21 20:20:16

Mit dem Ziel, wirklich bedürftige Menschen in Österreich finanziell zu unterstützen, wurde die Pöndorfer Country Charity Challenge (PCCC) 2014 ins Leben gerufen. Gemeinsam kann man eben mehr bewegen - darum ist es wichtig, dass besonders viele Menschen zu Unterstützern werden. Folgen Sie 2015 dem Beispiel aus dem Jahre 2014 und helfen Sie einfach.

Die 2015er Schirmherrinnen Mag. Mechthild Bartolomey, Intendantin des Attergauer Kultursommers, Dr. Eva Höltl, Leiterin des Health Center der Erste Bank AG, Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich und Uschi Schelling, rufen wieder auf, zu helfen.

Jede von ihnen hat eine Organisation ausgesucht, der die 2015er Spenden zu Gute kommen werden. Heuer werden mit den Therapiecamps des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK), Big Brothers Big Sisters (BBBS), dem KinderPalliativNetzwerk und PAN - Verein für Jugendliche und junge Erwachsene mit onkologischen Erkrankungen, wieder ganz bewusst Institutionen unterstützt, deren Aktivitäten nicht nur transparent und nachvollziehbar sind, sondern deren wichtige Arbeit auch direkt beim hilfebedürftigen Menschen ankommt.

Gemeinsam aktiv für den guten Zweck in Pöndorf!
Als Abschluss der Spendeninitiative 2015 finden am 7. August von 13.00 - 17.00 Uhr am Pöndorfer Sportplatz unterhaltsame Wettkämpfe mit viel Spaß statt - parallel zum spannenden Gedankenaustausch mit prominenten Gästen. Die erspielten Punkte werden ebenfalls in Spendengeld "umgemünzt" und erhöhen somit das Gesamtspendenvolumen. Natürlich können Sie auch vor Ort noch spenden - Sie sind herzlich eingeladen!

Nach den Spendenwettkämpfen - Ausnahmekünstler: Duo BartolomeyBittmann
Mit Spontanität und Improvisation der Jazzästhetik verbinden Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann intim groovende bis hin zu kraftvoll rockenden Elemente. Im Rahmen des PCCC 2015 dürfen sich die Gäste auf eine besondere Darbietung des Duos freuen.

2. Pöndorfer Country Charity Challenge 2015 

Datum: 7.8.2015, 13:00 - 17:00 Uhr 

Ort: 
Pöndorfer Sportplatz 
4891 Pöndorf 


Rückfragen & Kontakt:
Welldone Werbung und PR GmbH (wir arbeiten natürlich kostenfrei für das PCCC 2015)
Mag. Elisabeth Rapp, Verena Radlinger | Public Relations
Tel.: 01-402 13 41-47 | E-Mail: pr@welldone.at | Pressecorner: www.welldone.at

Wenn auch Sie 2015 dabei sein und helfen wollen, verwenden Sie bitte dieses Spendenkonto:

Spendenkonto: Helfen Sie helfen!
Subvenire - Verein zur Unterstützung von Menschen in Not 
IBAN: AT75 3436 3000 0005 5400 
BIC: RZ OO AT 2L 363

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zuletzt geändert am 2015-11-18 15:34:09



EINLADUNG SCHMINKSCHULE: BEAUTY FOR ALL
am 2015-06-24 09:25:24
zuletzt geändert am 2015-11-18 15:34:19



Cancer Care 2015: PAN Präsident Tobias Wisak spricht bei Pflegetagung
am 2015-06-02 15:18:14


Cancer Care 2015: erste CCC-Fachtagung für onkologische Pflege war voller Erfolg.
Über 70 PflegeexpertInnen des AKH Wien und anderer Häuser waren am 13. Mai 2015 der Einladung zu Cancer Care 2015, dem ersten Kongress für onkologische Pflegeberufe gefolgt. Neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm österreichischer ExpertInnen bot die Tagung ihren TeilnehmerInnen viel Raum für vertiefende Gespräche und die ausgezeichnete Gelegenheit sich mit den Kolleginnen zu vernetzen.


Die Bandbreite des Vortragsprogramms war groß. Es reichte von der Auseinandersetzung mit psychologischen Aspekten der Tumorerkrankung über Einblicke in die Tumorbiologie bis zu neuen Erkenntnissen aus dem Bereich der Palliativpflege und informierte über Unterstützungsangebote für Betroffene.  Die Organisatoren widmeten darüber hinaus auch der Perspektive der PatientInnen einen Schwerpunkt: mit Frau Mona Knotek-Roggenbauer, Präsidentin der Selbsthilfegruppe Europa Donna Austria, und Tobias Wisak, Präsident von PAN-Austria, konnten zwei Vortragende gewonnen werden, die aus erster Hand über ihre Erfahrungen mit onkologischer Pflege berichten konnten. Die ausgezeichnete und vielbeachtete Rede des jungen Präsidenten vom PAN hat aller Aufmerksamkeit gefesselt.

Natalija Frank, Executive Manager for Clinical Research und zuständig für PatientInnen-Angelegenheiten am CCC, zu Cancer Care 2015: „Wir haben von allen Seiten ein ausgezeichnetes Feedback für unsere Tagung und ihr Programm erhalten. Das motiviert uns natürlich sehr, nächstes Jahr erneut eine Fachtagung für onkologische Pflegeberufe auf die Beine zu stellen."

 

zuletzt geändert am 2015-11-18 15:34:29



Humangenetische Beratung und Diagnostik bei Krebs
am 2015-05-29 13:05:49

Humangenetische Beratung und Diagnostik bei Krebs

erstellt von Caroline Ruschko, BSc.

Krebs - eine Krankheit der Gene?

Hinter dem Begriff „Krebs“ verbergen sich weit mehr als hundert verschiedene bösartige Erkrankungen. Sie können entstehen, wenn sich bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz verändern (mutieren). Diese Veränderungen können entweder spontan auftreten oder durch Umweltfaktoren wie z.B. Tabakrauch oder UV-Strahlen ausgelöst werden. Werden Gen-Veränderung nicht repariert, bleibt die Erbinformation „verfälscht“ und Gen-Mutationen bleiben zurück. Damit Krebs aus einer Körperzelle entstehen kann, müssen Mutationen in mehreren Genen auftreten.

Gen-Mutationen können ausgelöst werden durch:

• UV-Strahlen (Sonnenlicht)

• Rauchen

• Chemikalien

• Virusinfektionen

• Alkohol

• falsche Ernährung

• erbliche Veranlagung (familiärer Krebs)

• unbekannt

Familiärer Krebs

Veränderungen der Erbsubstanz können von einer Generation auf die nächste vererbt werden.
Man schätzt, dass bei 5 bis 10 Prozent aller von Krebs betroffenen Patienten eine angeborene Veränderung in der Erbsubstanz vorliegt, die Krebs begünstigt hat. Bei weiteren ca. 20 Prozent liegt wahrscheinlich eine gewisse Veranlagung vor. In Familien mit einer erblichen Veranlagung wird diese nicht zwingend an alle Nachkommen weitergegeben. Außerdem erkranken nicht alle mit einer angeborenen Veranlagung an Krebs. Da Krebserkrankungen häufig sind, treten nicht selten mehrere Krebsfälle in einer Familie auf. Dies allein bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass in dieser Familie eine erbliche Veranlagung besteht.

Hinweise auf Vererbung:

  • Gehäuftes Auftreten einer Krebsart in der Familie
  • Krankheitsausbruch vor dem 40. oder 50. Altersjahr
  • unübliche Tumoren wie z.B. rechtsseitiger Darmkrebs oder Brustkrebs bei einem Mann
  • mehrere Tumoren bei der gleichen Person

Was können Sie tun?

Früherkennung
Ein Gespräch mit Ihrer Hausärztin oder einer Fachärztin kann eine erste Möglichkeit sein, sich über eine allfällig familiär gehäuft auftretende Krebskrankheit zu informieren. Personen mit einer vermuteten oder nachgewiesenen Krebsveranlagung sollten sich regelmäßig untersuchen lassen. Manche Tumoren können in einem frühen Stadium entdeckt und gut behandelt werden. Dies kann die Heilungschancen immens verbessern.

Risiko vermeiden
Durch einen gesunden Lebensstil kann das Risiko an Krebs zu erkranken reduziert werden. Dazu gehören unter anderem: Nichtrauchen, eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, geringer Alkoholkonsum und guter Sonnenschutz.

Beratungsgespräch

Im Rahmen einer genetischen Beratung werden Fragestellungen behandelt, die mit dem Auftreten und/oder der Befürchtung einer angeborenen und/oder genetisch (mit)bedingten Krebserkrankung zusammenhängen. Die genetische Beratung soll einem Einzelnen oder einer Familie dabei helfen, medizinisch-genetische  Fakten zu verstehen, Entscheidungsalternativen zu bedenken und individuell angemessene  Verhaltensweisen zu wählen.

Eine genetische Beratung sollte in Anspruch genommen werden:

  • wenn das Vorliegen einer genetischen Erkrankung vermutet wird
  • wenn in der Verwandtschaft eine möglicherweise genetische Erkrankung aufgetreten ist
  • wenn ein Partner (oder auch beide) bekannter Weise Überträger einer genetischen Erkrankung ist (sind)
  • wenn in einer Partnerschaft bereits ein Kind mit einer genetischen Erkrankung geboren wurde
  • wenn die Partner miteinander verwandt sind
  • wenn bei Kinderwunsch ein erhöhtes Alter oder eine Erkrankung der Eltern vorliegt
  • wenn Fertilitätsstörungen vorliegen
  • wenn wiederholt Fehlgeburten ohne bekannte Ursache eingetreten sind
  • vor und nach der Durchführung einer genetischen Untersuchung
  • zur Erläuterung genetischer Befunde

Ein genetisches Beratungsgespräch umfasst:

  • Informationen über medizinische Zusammenhänge angeborener oder spätmanifestierender, genetisch bedingter bzw. mitbedingter Erkrankungen oder Behinderungen (unter Einschluss von Ätiologie, Prognose, Therapie bzw. Prävention), sowie Information über prä- und postnatale Diagnostik (Diagnostik vor und nach der Geburt). Die Bedeutung genetischer Faktoren bei der Krankheitsentstehung und deren Auswirkungen auf die Erkrankungswahrscheinlichkeiten für Angehörige bzw. die/den zu Beratende(n) selbst werden dargelegt.
  • Berechnung der Erkrankungsrisiken unter Angabe rechnerischer oder empirischer Werte. Im Falle exogener (aus äußeren Ursachen entstehend) Belastungen die Erörterung möglicher Wirkungsmechanismen, teratogener (äußere Einwirkungen, die Fehlbildungen beim Embryo hervorrufen können) und/oder mutagener (äußere Einwirkungen, die Genmutationen oder Chromosomenaberrationen auslösen) Risiken, sowie Möglichkeiten von Prävention bzw. Therapie und pränataler Diagnostik.
  • Hilfe bei einer individuellen Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung der jeweiligen persönlichen bzw. familiären Situation. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Beachtung und Respektierung der individuellen Werthaltungen einschließlich religiöser Einstellungen sowie der psychosozialen Situation der Ratsuchenden zu.
  • Hilfe bei der Bewältigung bestehender bzw. durch genetische Diagnostik neu entstandener Probleme.

Gut zu wissen

Eine genetische Beratung sollte nicht mit einem Gentest verwechselt werden. Um jedoch einen Gentest durchzuführen ist eine genetische Beratung eine unabdingbare Voraussetzung. Im Rahmen einer genetischen Beratung kann unter anderem sorgfältig abgewogen werden, ob ein Gentest ins Auge gefasst werden sollte, und was dies für die Betroffenen und ihre Angehörigen allenfalls bedeuten würde.

Nähere Informationen zur genetischen Beratung finden Sie auf der Homepage:

http://www.meduniwien.ac.at/hp/medizinische-genetik/klinischer-bereich/genetische-beratung/

Bei Fragen bzw. Terminvereinbarungen wenden Sie sich an:

PatientInnensekretariat:

Brigitte Hofer
Tel: +43 1 40160 56531
Fax: +43 1 40160 956531
eMail: brigitte.hofer@meduniwien.ac.at

zuletzt geändert am 2016-10-18 14:24:08



Kunstvoll (über)leben
am 2015-01-28 17:21:37

Poster Download

Der Kunst Markt in den Sofiensälen wird von unserem Verein veranstaltet. Eingeladen wurden interessierte KrebspatientInnen, die sich künstlerisch betätigen, sowie etablierte Künstler, die den Erlös dem Verein spenden möchten. Neben den akademischen Künstlern, die der Einladung gefolgt sind ihre Kunstwerke für den guten Zweck anzubieten, werden auch künstlerisch aktive Patienten ihre Werke, die aus der Erfahrung des Extremen entstanden sind, zeigen und verkaufen. Zu der Verkaufsausstellung von Bildern, Skulpturen und mehr wird es Lesungen und Musikperformances geben – bei freiem Eintritt!

Jeder kann helfen. Erstehen Sie ein Kunstwerk für den guten Zweck! (Für jede Geldbörse.)

Der Kunst Markt findet am 21. März 2015 in den Wiener Sofiensälen, Marxergasse 17, 1030 Wien statt.
Einlass ab 14 Uhr. Es erwartet Sie ein interessantes Programm und auch für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt.

Die Kunstwerke können Sie schon vorab in unserer Galerie (ein Klick auf das Bild oben genügt) bewundern.

Weitere Fragen? Bitte wenden Sie sich per E-Mail an: office@pan-austria.org. Natalija Frank koordiniert diesen Event. Der Kunst Markt steht unter dem Ehrenschutz von Desiree Treichl-Stürgkh und Professor Dr. Christoph C. Zielinski.

Jeder kann helfen, voten für den Verein!

zuletzt geändert am 2015-06-21 15:50:21



Psychologische Hilfe für Angehörige
am 2014-12-12 18:12:57

Wir finanzieren psychologische Hilfe für Angehörige

Wenn es erwünscht, aber nicht leistbar ist, wenn Sie das Gefühl haben, mit jemanden sprechen zu müssen und psychologische Unterstützung brauchen, nicht aber in der Lage sind, das selbst zu finanzieren, können wir Ihnen helfen. Wir bieten nahen Angehörigen von jungen onkologischen PatientInnen Unterstützung in Form einer erfahrenen psychologischen Begleitung.

Schreiben Sie uns eine Mail auf office@pan-austria.org - dort werden alle Details geklärt.

 

zuletzt geändert am 2016-06-18 20:01:47



Buchausstellung zum Thema Krebs
am 2014-12-05 15:04:40

Die Universitätsbibliothek präsentiert im Lesesaal eine Auswahl des Buchbestandes zum Thema "Krebs". Die Buchausstellung findet von 4.-18.Dezember 2014 statt. Schmökern Sie in Ruhe in den Büchern, diese sind nach der Ausstellung entlehnbar.

Eine Bücherliste steht zum Doanload bereit!

Lageplan Universitätsbibliothek MedUni Wien

zuletzt geändert am 2015-06-21 15:50:03



Einladung zur PatientInnen Informationstag – Sarkom
am 2014-11-19 10:29:23

05. Dezember 2014, 15:00 Uhr 

                                                                   Programm Download

   Allgemeines Krankenhaus Wien

   Hörsaal 5, Hörsaalzentrum Ebene 8

   Währinger Gürtel 18-20

   1090 Wien


   Wir laden zur Informationsveranstaltung für Patientinnen, Angehörige  und Interessierte über Sarkom Erkrankungen ein.

 

In Österreich erkranken jährlich etwa 500 Menschen an einer seltenen Krebsform – dem Sarkom. Die Erkrankung kann in allen Altersgruppen auftreten und daher sind relativ viele junge Erwachsene betroffen.

In den letzten Jahren konnten wesentliche Erkenntnisse über Weichteilsarkome erzielt werden: Ein besseres Verständnis über Entwicklung von Weichteilsarkomen, eine genauere Prognose und eine Weiterentwicklung der Therapiemöglichkeiten. Dieses Treffen bietet den Betroffenen und Angehörigen die Gelegenheit zur umfassenden Information über alle, ihre Krankheit betreffenden Fragen, die sie einer namhaften Expertenrunde, bestehend aus Pathologen, Radiologen, Orthopäden, Strahlentherapeuten und Onkologen, stellen können – sowohl öffentlich, als auch ganz persönlich. Gleichzeitig soll das Treffen die Möglichkeit bieten, mit MitpatientInnen Erfahrungen auszutauschen. Am Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien, den größten Zentrum in Österreich, werden  beispielsweise pro Jahr über 300 Sarkom-PatientInnen betreut.

Wir freuen uns sehr alle Interessierten bei uns begrüßen zu dürfen. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:47:03



Inspire2live
am 2014-11-02 16:52:07

Patient Advocacy Organisation Inspire2live aus Niederlande bemüht sich um Einbeziehung der Patientinnen in politische Entscheidungen im Gesundheitswesen und fördert und finanziert unabhängige Forschung. Lesen Sie einen Beitrag von Peter Capitein, einen Patient Advocate aus Amsterdam hier.

zuletzt geändert am 2015-11-18 15:34:35



ESMO Kongress 2014 Madrid
am 2014-10-13 14:17:53

Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurde von 26. – 30. September 2014 in Madrid abgehalten und zählt mit seinen 20.000 TeilnehmerInnen zu einem der bedeutendsten onkologischen Kongressen in Europa.  Dabei wurden eine Vielzahl neuer Studienergebnisse und nachfolgende Analysen von früheren Studienergebnissen vorgestellt.

Brustkrebs

Es konnte durch die Auswertung der Studien CLEOPATRA, HERNATA und VELVET, bei PatientInnen mit HER2-pos metastasiertem Mammakarzinom eine Verlängerung der Überlebenszeit durch die Gabe von  Pertuzumab + Trastuzumab + Docetaxel  im Vergleich zu Trastuzumab + Docetaxel  alleine, in der 1stline Therapie aufgezeigt werden. (ESMO Abstract 361PD [1])

Prostatakarzinom

Bei Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom konnte in der Studie COU-AA-302 durch die Gabe von Abirateron in der 1stline Therapie ein längeres progressions-  (rückfall-) freies Überleben nachgewiesen werden. (ESMO Abstract 753O[2])

Lebensqualität

Der Kongress spiegelt aber auch das Bedürfnis der PatientInnen nach mehr Lebensqualität während und nach einer Krebsbehandlung wider. Es konnte in einer Subgruppenanalyse der Studie 19 bei Ovarialkarzinom mit BRCA-Mutation gezeigt werden, dass durch die Verabreichung von Olaparib als Erhaltungstherapie für 55,6 % der Studienteilnehmerinnen die Lebensqualität unverändert blieb und bei 27% sogar verbesserte. Gleichzeitig konnte die progressionsfreie Überlebenszeit verlängert werden. (ESMO 885PD[3])

Nebenwirkungen

Trotz der laufenden Verbesserungen in der Krebsbehandlung wird die Chemo- oder Hormontherapie bei etwa 500 von 8000 PatientInnen aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen. Am ESMO Kongress wurden dazu Daten aus fünf europäischen Ländern von Rheena Khanna aus London vorgestellt. Die abgebrochenen Therapien waren 87 % Chemo- und 13% Hormontherapien, bei Brust- Dickdarm und Lungenkarzinomen. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Neutropenie (36%), Übelkeit/Erbrechen (23%), Neuropathie (17%) und Schleimhautentzündungen (15%). Bei den Hormontherapien waren Schmerzen die häufigste Ursache für eine vorzeitige Beendigung der Therapie. (ESMO 1551P[4])

Daraus lässt sich neuerlich ableiten, wie wichtig die Verabreichung von supportiven (begleitenden) Therapien und die konsequente Einhaltung für die betroffenen PatientInnen ist. Die PatientInnen sind dabei immer wieder zu ermuntern, diese begleitenden Therapien einzufordern. Eine gelungene Arzt-Patienten-Kommunikation ist dabei für den Behandlungserfolg essentiell. Dazu zählt ebenso die psycho-onkologische Unterstützung.

Die Studie kann für alle ÄrztInnen auch als ein „wieder-ins-Bewusstsein-rufen“ verstanden werden, alle zur Verfügung stehenden begleitenden Therapieoptionen zu vergegenwärtigen, um einen möglichen Therapieabbruch zu verhindern.

Ungleicher Zugang zu Krebstherapien

In zwei neuen Studien wurde am ESMO Kongress aufgezeigt, dass der Zugang zu Krebsmedikamenten in den USA, Kanada und Europa sehr unterschiedlich ist, unter anderem aufgrund der unterschiedlichen Dauer bis zur Zulassung.

Sunil Verma und Nardin Samuel haben in einer Studie die Dauer bis zur Zulassung bei 41 Krebssubstanzen in den Ländern verglichen. Es hat sich dabei unter anderem ergeben, dass im Schnitt die Zulassungszeit für das für Blutkrebs zugelassene Azactidin bei der United States Food and Drug Administration FDA (USA) um sechs Monate kürzer war als durch die European Medicines Agency EMA (EU) und 7,6 Monate kürzer als in Kanada.  
Dabei ist es ein Grundrecht des Menschen in bestmöglicher Gesundheit zu leben und für an Krebs erkrankten Menschen ist der Zeitfaktor oft eine Frage des Überlebens. (ESMO 10360_PR[5])

Für eine Verkürzung der Zulassungsdauer müssen Gespräche zwischen Industrie, Behörden, Forschungsinstitutionen, Patientenvertretungen intensiviert werden. Dabei muss ein optimales Gleichgewicht gefunden werden, zwischen einer verkürzten Zulassungszeit und der Sicherheit der Medikamente in der Anwendung am Patienten. 

Felipe Ades aus Brüssel hat in einer Untersuchung nachweisen können, dass Patientinnen in Osteuropa einen schlechter mit Trastuzumab (bei HER2 positiven Brustkrebs) versorgt werden, als Patientinnen in den USA und Westeuropa. Es betrifft hier etwa 20 % aller Brustkrebsfälle, die durch die schlechtere Versorgung einen Einfluss auf das Überleben dieser Frauen ausüben. Dabei konnte gezeigt werden, dass in den osteuropäischen Ländern nicht ausreichend Trastuzumab eingekauft wurde, um die betroffenen Patientinnen in allen Fällen zu versorgen.

Die Überlebensrate steht nachweislich in einem direkten Zusammenhang zu den Gesundheitsausgaben - je höher die Ausgaben, desto höher auch die Überlebensrate in den untersuchten Ländern.  (ESMO 1387PD_PR[6])

Zusammenfassend ist für Europa ein gleicher Zugang zu Krebsmedikamenten zu fordern, einheitliche Zulassungsprozesse bei neuen onkologischen Medikamenten sowie ein gewissenhafter Einsatz von supportiven Therapien, um Nebenwirkungen in der Krebsbehandlung so weit wie möglich zu reduzieren, zugunsten des Behandlungserfolgs und der Lebensqualität.

ESMO steht für die Förderung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Krebsbehandlung mit Publikationen in einem der wichtigsten Journale auf dem Gebiet der Onkologie -  Annals of Oncology.  

Weitere Infos unter: www.esmo.org

___________________

Quellen:  

[1]  ESMO 361PD Andersson et al, Interim safety and efficacy of Pertuzumab, Trastuzumab and Vinorelbine for first-line treatment of patients with her2-poitive locally advanced or metastatic breast cancer

2 ESMO 753O Ryan et al, Final survival analysis of COU-AA-302, a randomized phase 3 study of Abiraterone acetate in metastatic castration-resistant prostate cancer patients without prior chemotherapy

3 ESMO 885PD  Ledermann et al, Health-related quality of life during olaparib maintance therapy in patients with platinum-sensitive reapsed serous ovarian cancer and a BRCA mutation

4 ESMO 1551P_PR - Khanna et al, Patterns of patients stopping their anti-cancer drug due to its associated side effects in France, Germany, Italy, Spain and UK (EU5)

5 ESMO 1036O_PR – Samuel et al, Cross-comparison of cancer drug approvals among international regulatory bodies

6 ESMO 1387PD_PR  Felioe et al,  Are life-saving anticancer drugs reaching all patients? Patterns and discrepancies of trastuzumab use in the European Union and the USA

zuletzt geändert am 2015-06-21 15:49:51



Ovarialkazinom Tag
am 2014-10-09 09:42:08

Selbsthilfegruppe Ovarcome und das Comprehensive Cancer Center laden herzlich am 24.10.2014 von 15:30 bis 19:00 Uhr zum Ovarialkarzinom Tag im Hörsaal 5 des Hörsaalzentrums im Wiener AKH.

Download Einladung und Programm

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:46:43



Joghurt mit besonderen Eigenschaften
am 2014-07-16 17:57:03

Mitglieder von PAN haben ein Joghurt entdeckt das in Niederösterreich erzeugt wird und dem man besondere positive Eigenschaften nachsagt.

Einige Mitglieder von PAN haben dies gleich zum Anlaß genommen und ein Joghurt-Treffen ins Leben gerufen, daß regelmäßig in den Abständen von 1 - 2 Monaten in einem Einkaufscenter abgehalten wird.

Bei diesem ungezwungenen Zusammensein wird die eine Woche zuvor bestellte Joghurtmenge angeliefert und Erfahrungen und Neuigkeiten aller Art ausgetauscht. 

Sollten Sie liebe Leserin und Leser ebenfalls daran Interessiert sein mit diesem speziellen Joghurt etwas für Ihre Gesundheit zu tun, dann schreiben Sie uns doch mal unter der Adresse Mail: office@pan-austria.org,

oder rufen Sie einfach bei (PAN-Verein) Mobile: +43 699 11528809 an.

Der Bericht von Karl Virgl:

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Kurzbericht möchte ich Euch über ein Joghurt informieren, dass in NÖ. bei Diendorf am Kamp erzeugt wird. Das Spezielle an dem Joghurt ist u.a., dass es aus Büffel - und Kuhmilch erzeugt wird und ihm besonders gute Eigenschaften nachgesagt werden.
Der Bericht ist aus einer Idee entstanden ggf. Anderen die ebenfalls onkologisch vorbelastet oder betroffen  sind, durch die Joghurt Einnahme die Nebenwirkungen einer Chemo - oder Strahlentherapie ev. erträglicher zu machen.

Was ich selbst über die Wirkung des Joghurts sagen kann:
Ich bin selbst onkologisch vorbelastet und stehe unter oraler Dauerchemo. Das Joghurt nehme ich jetzt seit September letzten Jahres und hat für mich eindeutig folgende Vorteile gebracht:

  • Normalerweise begann die ganztägige Übelkeit schon nach ca. 14 Tagen ab Dosiserhöhung oder Wiedereinstieg nach einer Chemopause. Seit Einnahme des Joghurts beginnt diese Phase erst nach ca. 3 Monaten, wobei in diesem Zeitraum sogar der Appetit zum Großteil erhalten bleibt.

  • Ebenso mein tagsüber zeitweise auftretendes Sodbrennen, kann ich mit einigen Schlucken Joghurt wesentlich erträglicher machen.

  • Sicherlich subjektiv ist, dass ich mich insgesamt seit der Einnahme besser fühle, ohne spezifisch die Richtung näher beschreiben zu können.

  • Was es sicherlich (leider) nicht macht, ist die Anzahl der Durchfälle zu reduzieren, im Gegenteil. Es kann ggf. sogar zu einer leichten Zunahme bzw. zu einer erhöhten Darmsensibilität führen, was aber insgesamt von den überwiegenden positiven Eigenschaften wieder leicht wett gemacht wird.

  • Wo ich mir aber sicher bin ist, dass im Vergleich ohne Joghurteinnahme, Darmkulturen die durch das Ausschwemmen fehlen bzw. zerstört wurden, wieder optimal ergänzt werden.

    Die positiven Eigenschaften des Joghurts übertreffen für mich alle anderen Ergänzungsmittel oder Zusätze, die ich bis jetzt probiert habe.

     

Was Andere über die Wirkung des Joghurts mir berichten:

  • Jene die ebenfalls onkologisch belastet sind bzw. Dauerchemo haben und am Gegenteil von Durchfällen, also unter Verstopfung leiden, scheinen betreffend Darmaktivität den größten Profit zu haben.

    Ich kenne u.a. einen ebenfalls Betroffenen der seit Anbeginn seiner Behandlung immer unter starker Verstopfung litt und mir bei jedem Treffen begeistert über die positive Wirkung, die es bei ihm seit Einnahme auslöst, berichtet.

    Lt. seiner Angabe hat sich das Problem mit der Blockade fast zur Gänze gelegt.

Die Personen die meiner Meinung nach im ersten Augenblick nicht gleich merklich Veränderungen an sich verspüren sind jene, die keine Erkrankungen aufweisen. Der pos. Effekt für diesen Personenkreis wird nicht so schnell offensichtlich, als bei Erkrankten dies der Fall ist. In Summe aber sprechen auch sie nach einiger Zeit von einem Wohlfühleffekt und merklich veränderten (besseren) Verdauung als sie vorher hatten.

Weiterführende Informationen betreffend den Joghurt entnehmen sie bitte aus dem Link zum Erzeuger

Herrn Robert Paget unter -->   http://www.bufala-connection.at

zuletzt geändert am 2016-02-29 18:01:42



Komplementäre Medizin
am 2014-06-24 12:51:00

Fragen an Dr. Christian Kellner
erarbeitet von Charlotte Paulina Sandra am 5.5.2014



Was ist Komplementär-Medizin?

Unter Komplementär-Medizin kann man eine Erweiterung des diagnostisch-therapeutischen Ansatzes verstehen, bei dem das Individuelle eines Patienten - und seiner Erkrankung – in einem hohen Maß mit einbezogen wird. Diese Vorgangsweise eint die drei großen rezenten komplementär-medizinischen Schulen: Traditionelle Chinesische Medizin, Klassische Homöopathie und Anthroposophische Medizin. 

Beispielsweise werden einen anthroposophischen Arzt über das normale diagnostisch-therapeutische Vorgehen hinaus die individuellen Umstände des Auftretens einer Erkrankung interessieren. Es ist für den komplementären Ansatz beispielsweise wichtig zu wissen, ob/welche Lebensumstände die Beschwerden ausgelöst haben (etwa Stress, Kummer oder falsche Ernährung), in welchem Lebensalter sie auftreten und/oder von welchen individuellen Allgemeinsymptomen sie begleitet sind. 

In der Therapie kommen Arzneien aus allen drei Naturreichen (Mineralien, Pflanzen, Tiere) zum Einsatz, die diesem individuellen Zusammenhang therapeutisch gerecht werden. Die Anthroposophische Medizin hat darüber hinaus eigenständige pharmazeutische Präparationen und verfügt mit den Kunsttherapien, der Heileurythmie und den Äußeren Anwendungen (z. B. der Rhythmischen Massage) über ein weites zusätzliches therapeutisches Angebot.


Was ist der Unterschied zwischen Komplementär-Medizin und Alternativ-Medizin?

Der Begriff Alternativ-Medizin sollte heute nicht mehr gebraucht werden. Ein verantwortungsbewusster Arzt wird immer auf der Basis der gegenwärtigen Universitätsmedizin ein pathologisches Geschehen beurteilen und die aktuellen standardisierten Therapien kennen. Nur auf dieser Basis kann er seine ärztliche Kunst erweitern und der Individualität seiner Patienten zusätzlich Rechnung tragen. 


Sind komplementärmedizinische Maßnahmen bei onkologischen Erkrankungen wichtig/sinnvoll?

Bei einer schwerwiegenden Erkrankung muss ein therapeutischer Ansatz allen Ebenen des Menschen gerecht werden. 

Der erste Schritt bei einer Krebserkrankung ist immer die zeitgemäße medizinische Versorgung (Chirurgie, Strahlentherapie, Internistische Therapie) an einem onkologischen Zentrum. Dieses Vorgehen hat die Reduktion der Tumorzellen im Focus. 

Die Komplementär-Medizin hat das Ziel, den Organismus des Patienten so zu therapieren, dass - im Idealfall – dieser seine Gesundheit aus sich selbst heraus wieder herstellen kann. Das ärztliche Vorgehen für die Erreichung dieses Zieles muss sich sinngemäß an dem einzelnen Menschen orientieren und nicht nur an der Tumorzelle. 

Die Anthroposophische Medizin verfügt neben den Mistelpräparaten auch – wie oben angeführt – über eine Vielzahl an speziellen Therapieverfahren. Die gute Wirkung der Misteltherapie bei Tumorpatienten ist auch in modernen Studien gut belegt.

Diese beiden divergierenden Ansätze, Tumorzell-Reduktion und am Individuum orientierte Therapie, ergänzen einander sinnvoll.


Kann die Komplementär-Medizin die Schulmedizin ersetzen?

Wie oben ausgeführt ist ein „Ersatz“ prinzipiell nicht möglich.
 

Behandelt die Komplementär-Medizin psychische Probleme?

Das Seelenleben ist ein hochindividuelles Charakteristikum des Menschen. Wie ein Mensch denkt, fühlt und will, ist für die komplementäre Medizin in ihrem individuellen Vorgehen unverzichtbar zu erfahren. Gibt es in diesem Bereich neben charakteristischen (beispielsweise ein cholerischer Mensch) auch pathologische Erscheinungen (wie etwa Depressionen), so ist das selbstverständlich auch Gegenstand einer therapeutischen Intervention.


Wie wirken sich komplementärmedizinische Maßnahmen auf Körper, Geist und Seele aus?

Der Mensch hat diese drei Ebenen – Körper, Seele und Geist – als eigenständige, aber zusammengehörende Entitäten. Erkrankung besteht immer aus der Irregularität in der Interaktion dieser Entitäten und eine menschengemäße Therapie wird daher alle Wesensebenen miteinbeziehen und in ihrer Entwicklung fördern. 


Wann ist der geeignete Zeitpunkt für komplementärmedizinische Maßnahmen?

Ein therapeutisches Vorgehen sollte immer beide Ansätze vereinen: einen objektiven („schulmedizinisch“) und einen individuellen („komplementär“).

Können komplementärmedizinische Maßnahmen schulmedizinische Maßnahmen beeinträchtigen/stören?  

Ein verantwortungsbewusster Arzt kennt die Grenzen jedweder Methode – ob „schulmedizinisch“ oder komplementär – und kann auch Interaktionen beurteilen. Eine Beeinträchtigung oder Störung ist dadurch ausgeschlossen. 

 
Gibt es allgemeingültige Empfehlungen für komplementärmedizinische Maßnahmen?

Sie in Anspruch zu nehmen! Von einer seriösen komplementär-medizinischen Therapie wird ein Patient immer profitieren.


Wie finde ich für mich geeignete komplementärmedizinische Methoden?

Information ist heutzutage sehr leicht zu bekommen und der Patient kann aus einem reichen Angebot individuell wählen. 

Anthroposophische Medizin: www.anthromed.at
Homöopathie: www.aekh.at, www.homoeopathie.at
TCM: OGKA.at


Wie erkenne ich, ob komplementärmedizinische Maßnahmen seriös sind?

Die Fachrichtung des Arztes, seine komplementären Ausbildungen und die Länge seiner Praxiserfahrung sind leicht zu erfragen. Die komplementäre Medizin ist heute leider noch immer überwiegend eine privat zu bezahlende Leistung. Eine seriöse Therapie ist aber immer finanzierbar!


Gibt es komplementärmedizinische Maßnahmen, die die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie zu mildern?

Je nach komplementär-medizinischer Richtung gibt es eine Vielzahl von wirksamen Begleittherapien. Beispielsweise ist die Wirkung der Misteltherapie in der Reduktion der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie sehr gut dokumentiert.


Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für komplementär-medizinische Maßnahmen?

Überwiegend ist das leider nicht der Fall. 
Ausnahme: Die Kosten für Mistelpräparate werden häufig übernommen. 

 

Können Sie bitte den besonderen Ansatz der anthroposophischen Medizin beschreiben?


Das Besondere an der Anthroposophischen Medizin ist die wissenschaftliche Betrachtung des Menschen nach drei eigenständigen Entitäten: Körper, Seele und Geist. 

Für eine gesunde Entwicklung des Individuums wurde aus der Anthroposophie eine zeitgemäße Pädagogik (Waldorf-Pädagogik), Ernährung (biologisch-dynamischer Landbau, Demeter-Bund) und Medizin (Anthroposophische Medizin mit allen oben erwähnten Besonderheiten) gestaltet. Keine andere medizinisch-komplementäre Richtung hat diesen breiten und zeitgemäßen Ansatz.   


Fragen zur Misteltherapie

Bitte erklären Sie die Wirkungsweise der Misteltherapie!

Die systemische Misteltherapie hat den gesamten Organismus des Krebspatienten als therapeutisches Ziel. Es soll nicht nur eine Tumorzelle vernichtet werden, sondern der Organismus wieder seine Autorität in der Kontrolle pathologischer Wachstumsprozesse erlangen und das eigenständige Wachstum von Krebszellen unterbinden. Die Mistel – in der besonderen pharmazeutischen Zubereitung der anthroposophischen Mistelpräparate – ist ein Spezifikum für die Krebserkrankung, verbessert die Immunkompetenz, den Wärmehaushalt und die Regenerationsfähigkeit des Patienten. 

Es ist deshalb bei einer Misteltherapie auch eine Verbesserung des Allgemeinzustandes, der Leistungsfähigkeit und des Schlafes feststellbar. 

Weitere Informationen für Interessierte: www.mistel-therapie.de


Wie lange dauert die Misteltherapie?

Die Dauer einer Misteltherapie in der adjuvanten (ergänzend oder unterstützend nach erfolgreicher Operation) Krebstherapie beträgt durchschnittlich 5 Jahre. 

Als eine palliative (Verbesserung der Lebensqualität) Therapie ist sie lebensbegleitend.


Nach welchen Gesichtspunkten wird der Wirtsbaum der Mistel ausgesucht?

In die Wahl des Wirtsbaumes fließen objektive (Tumor-Art, histologische Parameter, Stadium) und individuelle (Geschlecht, Alter, Allgemeinzustand, Vorerkrankungen) Gesichtspunkte ein. Unterschiedliche Wirtsbäume, pharmazeutische Zubereitungen und Dosierungen ergänzen die Wahl des Wirtsbaumes.

 

Lebenslauf von Dr. Kellner:
Klicken Sie hier um den Lebenslauf von Dr. Kellner als PDF zu öffnen!

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:46:21



Was sind klinische Studien? - leicht erklärt
am 2014-06-05 10:50:12

Anno 1747 hatte James Lind noch nie etwas über klinische Studien gehört. Lind war schottischer Marinechirurg und trat seinen Dienst auf einem Schiff der königlichen Marine and, dessen Besatzung größtenteils an Skorbut erkrankt war.

Seine Idee revolutionierte das Verständnis für die Beurteilung und Anwendung von Behandlungsmethoden. Er rettete nicht nur vielen Besatzungsmitgliedern das Leben, sondern legte ebenfalls den Grundstein für moderne klinische Studien, wie wir sie heutzutage kennen.

Seit 2005 veranstaltet das European Clinical Research Infrastructures Network (ECRIN) jährlich um den 20. Mai den ‚International Clinical Trials Day’, um an die berühmte Studie von James Lind zu erinnern (www.jameslindlibrary.org) und auf die Notwendigkeit klinischer Studien aufmerksam zu machen.

Erfahren Sie in diesem 5-minütigen Zeichentrickfilm auf unterhaltsame Art und Weise mehr über Idee und Ablauf klinischer Studien.


Wir haben auf PAN-Austria eine Seite mit dem Video & Details eingerichtet.
Diese finden Sie unter Service > Klinische Studien > "Was sind klinische Studien?"
Sie können auch einfach hier klicken um die Seite zu öffnen.

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:46:16



EMSOS 2014, Sarkom-Kongress von 22. bis 23. Mai in Wien
am 2014-05-12 21:22:52

Die Therapie von Weichteiltumoren stellt eine große medizinische Herausforderung dar und ist nur interdisziplinär erfolgreich zu bewältigen. Das Programm der 27. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für muskulo-skelettale Onkologie (E.M.S.O.S.) spiegelt diesen multimodalen Behandlungsansatz wider. EMSOS 2014, 22. bis 23. Mai in der Aula der Wissenschaften, Wien.

Pro Jahr werden in Österreich ca. 240 bis 300 Weichteilsarkome (Tumore des Binde-, Fett- und Muskelgewebes) neu diagnostiziert. Sie sind bei rechtzeitiger, adäquater Therapie immer besser behandelbar.

Wesentlich für den Therapieerfolg ist das Zusammenwirken der unterschiedlichen Fachdisziplinen. Von 22 bis 23. Mai 2014 findet in Wien der größte Europäische Kongress zu dieser Tumorerkrankung statt (EMSOS 2014). Kongresspräsident Reinhard Windhager, Leiter der Universitätsklinik für Orthopädie der MedUni Wien und der CCC-Unit MST (Musculosceletal Tumors Unit) dazu: „Das Programm unseres Kongresses orientiert sich am Puls der neuesten medizinischen Entwicklungen und ist stark interdisziplinär ausgerichtet. Unsere Vorträge und Sessions werden von hochkarätigen, internationalen ExpertInnen gehalten, weshalb wir auf fruchtbaren Austausch und rege fachliche Diskussionen hoffen.“ 

Windhager und sein Team erwarten mehr als 450 Besucher und laden alle Personen, die in die Therapie von Weichteiltumoren eingebunden sind, herzlich zu dieser Tagung ein.
 

Link zum Programm
Link zur Registrierung
 

EMSOS 2014
22. Bis 23 Mai 2014
Aula der Wissenschaften 

Wollzeile 27 A, 1010 Wien
 

Rückfragen bitte an: 
DI Isolde Fally
Externe und Interne Kommunikation des CCC    
Tel.: 01/ 40 400 1942 /8001657583
E-Mail: isolde.fally@ccc.ac.at 
Spitalgasse 23, 1090 Wien
www.ccc.ac.at

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:46:07



Rückblick auf den Wiener Krebstag im Rathaus am 5. April 2014
am 2014-04-11 19:35:55

Dieser besondere informative Samstag war für uns ein voller Erfolg. Viele Besucher waren neugierig und besuchten unseren Vereinstisch, der zum ersten Mal am Wiener Krebstag im Festsaal des Rathauses dabei war. Unser Tisch war zwischen Cancer School - CCC Vienna und Europa Donna Austria sehr gut platziert und aufgehoben. Einige Besucher waren sogar am Basteln der Origami-Kraniche interessiert und sahen uns gespannt dabei zu. Ein nettes Mitbringsel für manche, die mehr über uns erfahren wollten.

Nicht nur Betroffene und deren Angehörige suchten ein nettes Gespräch auch Aussteller-Kollegen kamen bei uns vorbei. An diesem Nachmittag widmete man besonderer Aufsamkeit folgenden 4 Karzinom-Themen:

• Brustkrebs
• Dickdarmkrebs
• Prostatakarzinom
• Leukämie und Lymphome

Viele prädestinierte Onkologen brachten uns auf den neuesten Stand und versuchten mit übersichtlichen Präsentationen zu erklären und aufzuklären. Ein kleines Highlight war der Infopoint, wo man die Möglichkeit hatte, nach einem Vortrag mit dem vortragenden Experten zu sprechen und etwaige Fragen abzuklären.

Die Veranstalter „Leben mit Krebs“ hat auch hier erstklassige Arbeit geleistet. Falls Sie nicht dabei seien konnten, können Sie alle Vorträge auf der Homepage von „Leben mit Krebs“ nachschauen.

Klicken Sie hier um die Galerie des Wiener PAN Krebstag im Rathaus zu öffnen.

Fazit: Unser erster Schritt in der Öffentlichkeit ist gesetzt. - Vorbeikommen hat sich gelohnt!

Nähere Infos finden Sie hier:
http://www.leben-mit-krebs.at/
http://www.ccc.ac.at/
http://www.cancerschool.at/
http://www.europadonna.at/index.php/24-newsflash/163-krebstag-2014

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:46:01



Der 4. Februar ist Welt-Krebstag
am 2014-02-05 15:03:01

Anlässlich des heutigen Welt-Krebs-Tages hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) neue Zahlen präsentiert. Demnach sind Krebserkrankungen weltweit im Steigen begriffen, heißt es im Welt-Krebs-Bericht 2014.

Im Jahr 2012 hatte es rund 14 Millionen Neuerkrankte gegeben,
bis 2025 könnten jährlich 20 Millionen Menschen weltweit an Krebs erkranken.

Etwa 8,2 Millionen Menschen seien an Krebs gestorben.
In den kommenden zwei Jahrzehnten werde die Zahl auf bis zu 13 Millionen steigen, befürchten Experten.

Die Gründe:
Zum Teil gehe der enorme Anstieg auf das prognostizierte Bevölkerungswachstum und die zunehmende Lebenserwartung zurück. Hinzu komme, dass die Menschen in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern häufig schädliche Verhaltens- und Lifestyle-Gewohnheiten reicherer Staaten annähmen, etwa bei der Ernährung..


Die Welt-Krebsorganisation (UICC) ruft an diesem Aktionstag bereits seit 2007
zu mehr Aufmerksamkeit gegenüber Krebs auf.


Näheres finden Sie hier: 
www.europadonna.at/index.php/monas-blog   

 

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:45:53



Einladung zur Veranstaltung der „PERSONALISIERTEN MEDIZIN“
am 2014-02-02 20:23:31

Datum: 14. Februar 2014, 14.00 bis 18.00 Uhr
Titel:    „Focus Onkologie  - Personalisierte Medizin in der Onkologie: Der Weg in die Zukunft“
Ort:      Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27A, 1010 Wien

                                Anmeldung erforderlich, Eintritt frei!

Österreichische Experten präsentieren den Status Quo der personalisierten Medizin in der Onkologie und geben einen Ausblick für die kommenden Jahre. Der erste Block (14.00 bis 16.00 Uhr) widmet sich dem Thema „Molekularbiologische Charakterisierungen von Tumoren – Implikationen für Diagnose und Therapie“, der zweite Block (16.00 bis 18.00 Uhr) stellt die Rahmenbedingungen der personalisierten Medizin in den Mittelpunkt. 
 

Vorsitz:
Univ.-Prof. Dr. Ulrich JÄGER, MU Wien
Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gerald PRAGER, MU Wien
Univ.-Prof. Dr. Markus RADERER, MU Wien
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph ZIELINSKI, MU Wien

Referenten:
Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Rupert BARTSCH, MU Wien
Assoc. Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr. Martin FILIPITS, MU Wien
Univ.-Prof. Dr. Lukas A. HUBER, MU Innsbruck
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang KÖSTLER, MU Wien
Univ.‐Prof. Dr. Markus MÜLLER, MU Wien
Univ.-Prof. Dr. Friedrich WRBA, MU Wien
Univ.-Prof. Dr. Kurt ZATLOUKAL, MU Graz

Anmeldung:
MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H.
Part of Medical Opinion Network von MedMedia Verlag

Adresse:
Seidengasse 9/Top 1.3
1070 Wien

Tel.: 01/607 02 33-63

Eintritt frei!
Anmeldung erforderlich per Mail an s.prueckler@medahead.at bis 04.02.2014


Anrechenbarkeit der Veranstaltung
DFP-approbierte Veranstaltung (3 fachspezifische Punkte)

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:45:45



Rückblick auf DGHO Jahrestagung 2013
am 2014-02-02 17:14:52

DGHO ist die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie.
Im Herbst letzten Jahres, fand vom 18. - 22. Oktober 2013 die Jahrestagung der DGHO unter der Salzburger Präsidentschaft von Univ. Prof. Richard Greil im Austria Center in Wien statt. Bis zu 5000 Teilnehmer wurden zu der Veranstaltung erwartet.

Innerhalb dieser Jahrestagung fand am 21.10.2013 zum ersten Mal ein
Patientenvertreter Tag statt. Zwei Vereinsmitglieder unseres Vereines waren dabei.

Was unserer Meinung nach diese Veranstaltung auszeichnete, waren die unterschiedlichen Meinungen und Lösungsansätze von Selbsthilfegruppen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu hören.

Zusammen mit Univ. Prof. Dr. Richard Greil, kamen jede Menge Experten zu Wort.
 

Thema dieses Tages war:
Was bestimmt den Zugang zu Qualität und Innovation?

Es wurden Fragen behandelt wie: 

  • Die rasche Entwicklung von Therapien und der damit verbundene Lebenszeitgewinn
  • Verfügbarkeit von Medikamenten im Zeichen der Ressourcenknappheit
  • Auswirkungen von Therapien auf die Lebensqualität
  • Sicherstellung einer hochqualitativen medizinischen Versorgung auch in der Zukunft

und vieles mehr...
 

Die nächsten geplanten DGHO Tagungen:
DGHO-Tagung 2014 in Hamburg
DGHO-Tagung 2015 in Basel
 

Lesen Sie dazu mehr unter den nachstehend angeführten Links:
www.haematologie-onkologie-2014.at/haupt/gruswort/
www.haematologie-onkologie-2014.com/haupt/gruswort/

Fotos:
Gruppenfoto von der DGHO Jahrestagung 2013

zuletzt geändert am 2014-12-10 17:45:37




Haare behalten trotz Chemotherapie - durch Kühlung der Kopfhaut
vom 2017-05-10 12:14:56
Eine neue Studie zeigt: über die Hälfte der PatientInnen die während der Chemotherapie eine Kühlhaube von Paxman tragen, behalten ihre Haare
weiterlesen


PAN-Austrias Engagement über Landesgrenzen hinweg
vom 2017-04-25 10:46:50
PAN sammelt Haarteile, die nicht mehr benötigt werden, bereitet sie auf und verteilt sie in ärmeren Ländern weiter
weiterlesen


Das Ende des digitalen Feudalismus mit MIDATA.coop
vom 2017-04-21 12:37:49
Die neue Art Daten für klinische Studien zu verarbeiten: in BürgerInnenhand, transparent, sicher und non-for profit
weiterlesen


Krebs - gesund werden und gesund bleiben
vom 2017-04-18 13:26:48
Einladung zum kostenlosen Vortrag über die vielfältigen Möglichkeiten die moderne Krebstherapien heute bieten können, am Mittwoch den 10. Mai 2017, 18:30 – 20:00 Uhr
weiterlesen


NEUE APP für NEBENWIRKUNGSMANAGEMENT
vom 2017-04-16 17:54:30
Seit zwei Jahren entwickelt Rudi Klausnitzer mit seinem Team und dem Support vom Comprehensive Cancer Center Vienna der MedUniWien und PAN eine App, die PatientInnen mehr Sicherheit während der Therapie bringen soll.
weiterlesen


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